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Bernhard Malinkewitz

Fremdwörterbuch

Literaturlexikon

Die Deutsche Sprache

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Lexikalisches: Fremdwörterbuch & Literaturlexikon 1

Bernhard Malinkewitz war als Hauer im Untertagebergbau diverser deutscher Steinkohlenbergwerke beschäftigt gewesen, dabei ist ihm während der Arbeit und während der Pausen sehr oft aufgefallen, daß der deutsche Hauer wie ein „Wildschwein“ sprechen kann, er grunzt gelegentlich seine Worte hart und spritzig in die Umwelt, daß es auffällt wie wenig begabt er mit dem Sprechwerkzeug ist. Wenngleich er alle, wirklich richtig - alle, handwerklichen Fähigkeiten besitzt die etwa auch tatsächlich, ein Allroundgenie besitzt, so ist dennoch die Schwerfälligkeit in der Sprachbegabung oft genug Ursache gewesen wegen diverser Mißverständnisse die Faust zu ballen: "Gerätchen ...!" - zu rufen und ..., na ja ..?

Ein deutscher Mann der die Gestalt des einfachen Mannes weiß, der sie bedauert und ihr Chancen geben mag, so hat der Autor des Büchleins für o.g. Fremdwörter sich gesehen, als er sich an die Arbeit machte, verbissen und zäh, die "Fremwörterei" in Deutschland zu notieren.

Da sollen Hilfen drin sein, Hilfen für den Mann.

Das die deutsche Sprache eine Kultursprache schier ohne Beispiel ist, das ist eine unbestreitbare Tatsache, daß der deutsche Mensch entsprechend kultiviert ist nicht. Da gab es einmal Goethe und Schiller, da haben die wertvollsten Menschen die es überhaupt nur gibt, ihre gesamte Kraft in die wunderbarsten literarischen Geschehen gelegt, da gibt es seit vielen hunderten von Jahren die Bemühung den Menschen zu formen, ihm ein ehrliches Gesicht zu geben, da weiß man mittlerweile ganz sicher, daß die Sprache, die Sprachgebung, der analoge Bestand, die Form und Art, der Pflegestand und -zustand - etc. etc., unheimlich stark dazu beitragen, daß sich eine kultivierte homogen friedliche Gesellschaft entwickelt, und dennoch, es wird geschluddert und gefaulenzt. Da ist wahnsinniger Stolz an die Stelle der wertvollen Bescheidenheit getreten, da wird geprahlt und gerülpst, gegrunzt und gebrüllt, heimtückisch geschlichen und hinterlistig düpiert, da ist der Standard nicht einmal mehr erkennbar und trotzdem ist man stolz darauf diese Sprache zu sprechen.

Vielleicht ist das o.g. Buch eine Hilfe?



 

Zuletzt geändert: 15.03.2007, 08:21:33-©Bernhard Malinkewitz-©BM & BM - Journalismus, -!