Das Photo selber -
es ist eine Unglaublichkeit

 

Ich wohnte noch in der Talstraße des Ortes in den ich nach Scheidung und Ehrverlust emigrierte.

Meine kleine Rente reichte hinten und vorne nicht, obwohl ich versuchte wie früher
zu wirtschaften gelang es irgendwie nicht mehr wirklich. Darum machte ich so Manches, von dem selber,
was ansonsten Geld gekostet hätte.

In diesem Falle mußten die Seitenteile meines baufälligen, sehr schweren, Spiegeltüren- Kleiderschrankes
mit stählernen Winkelelementen jeweils zwei an jedem Seitenteil unten und oben, zum Halten gebracht werden.
Da durfte nichts mehr wackeln wenn ich die Schwebetüren verschob.

Damit die Arbeit nicht allzu schwer für mich wurde, wollte ich keinen Schraubenzieher verwenden,
also nahm ich den Schnellschrauber den ich noch aus der Ehezeit hatte und knallte die Elemente fest.

Daß ich behindert bin brauche ich nicht immer wieder zu erzählen, daß der Schnellschrauber
eine enorme Arbeitserleichterung für mich war denkt sich von selbst glaube ich.
Daß ich darum, diesen Schrauber eine Zeitlang nicht aus dem Kopf bekam, ist Psychensache.

Was aber - auf dem Photo von mir geknippst worden war, ist ganz sicher Realität.

Es sieht das Gebilde in der Luft präzise wie mein Schrauber aus.

Und wenn die zeitliche Nähe nicht wäre, und wäre meine Jagd auf jenen Dämon nicht,
und hätten sich nicht schon sehr viele ähnliche Umstände bei mir angesammelt,
würde ich selbst nicht glauben können, daß es tatsächlich mehr gibt,
zwischen Himmel und Erde, als alle unsere Schulweisheit uns träumen lassen kann.
So jedoch wie es bei mir aussieht kann ich zu jeder Zeit, den Beweis antreten,
daß ich im Recht bin.

Natürlich werden jene faulen Zauberer dieser Welt, die immer schon versucht haben
sich mit den Ideen und Besitztümern anderer zu bereichern ähnliches versuchen,
sollen sie, ich bin für Konkurrenz.

Der einzig wahre Dämonjäger aber - der bin ich.

Und ich werde den teufel tun all das was ich weis so zu erzählen,
daß andere vor mir mit meinen Mitteln den Erfolg haben werden den ich anstrebe.

Ich fürchte auch nicht, daß andere mit ihren jeweils eifersüchtigen und hektischen
Versuchen vor mir mit meinen Mitteln (was sie natürlich bestreiten) im Ziel zu sein,
den Boden zerstören für das was ich will. Ich sage nicht was ich will
und aus meinen Gedanken können sie es nicht entnehmen den ich codiere sie beständig.

(Bernhard Malinkewitz)

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