BM & BM - Journalismus, Bernhard Malinkewitz,
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"Der Polizist"  

 

U-Homepage-Einsamkeit I







 






 

 







 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Bernhard Malinkewitz war behütet

Das Buch zu diesem Kapitel von Hinten

 

Sein Bruder 'Horst' war ein ganz feiner, ganz prächtiger Junge. Mit ihm war Bernd tatsächlich befreundet. 'Horst-Dieter' – so hieß er mit vollem Namen, war als Bruder akzeptiert, obwohl ...? -naja? -Lassen wir das erst einmal weg, blond ist er und blauäugig wie alle aus dieser Familie, blauäugig auch nach reichlich hohem Alkoholkonsum, der Vater des „(Halb-)Bruders“ war allerdings zu dessen Geburt noch Polizist ...



Daß es Menschen gibt die aus eigener Anschauung imstande sind zu entscheiden, ob es richtig ist - zu strafen oder nicht, obwohl das Gesetz eindeutig danach verlangt, ist eine bemerkenswerte Tatsache.

 

Da haben Zivilcourage und salomonische Weisheit des Charakters entscheidenden Anteil an maliziöser Nonchalanz oder lässiger Negierung diversen Übels, das grob nur betrachtet auch wirklich übel ist.

 

Normalerweise darf kein Beamter der Welt nach eigenem Gutdünken entscheiden. Wenn aber die Situation es erlaubt und ein reifer, in ethischen Werten gestählter Mann den Blick nicht hat, den er eigentlich immer haben muß, dann werde ich den Teufel tun, ihn darauf aufmerksam zu machen, daß ich bestraft sein müßte ...

 

Rechts Boy - rechts Jung, nicht links. Wir sind hier in Deutschland. Fahr' vorsichtig, sonst bist du dran!

Ob man das so sagen darf, wenn man Beamter ist und Knöllchen zu verteilen hat, rigoros und bedingungslos ...? 

Ich jedenfalls habe einmal einen Polizeibeamten erlebt, der ein Mann war, und zwar als Mensch oder war er vielleicht doch ein Mensch eher, und zwar als Mann ??

 

Bild wurde von mir verfremdet

Daß meine Söhne recht ordentliche Männer geworden sind, ist zu einem guten Teil, der Art der Menschen die wie jener Polizeibeamte war sind, zu verdanken.

Und trotz aller Kompliziertheit in unserer Welt der PKW und Laster:

Man hat halt nicht, den Glauben verloren.

Güte zählt

Güte, und das was Goethe mir zu sagen hatte:

Ich kann den Philistern nicht die Hand reichen, obwohl ich viel gelesen habe, Menschen die - ob bewußt oder unbewußt, ihr Vaterland versauen, sind nicht vertrauenswürdig. Sie werden immer gefragt werden, was wirklich sie bewegt.

King, Kong oder König, Republikaner oder Demokrat, der Mensch zählt, der Mensch!

Ostpreußen ist die Urheimat meiner Ahnen.

Ich weiß aus glaubwürdigen Erzählungen, daß wir fleißig waren. Aufrecht und ehrlich. Wir waren treu und anständig. Es gab keinen Hundsfott der das bezweifelte, auch nicht unter den Tagelöhnern ...

Mein ältester Sohn hatte mich einmal auf eine seiner Gelegensheits-Arbeiten mitgenommen, er verkaufte im Auftrage eines Obsthändlers Äpfel. Ich war sein Gelegenheits-Gehilfe und mußte mitansehen, wie mein "Junger Herr" "trickreich schnell" - um es milde auszudrücken, um etwa 10:00 h, sein Mindestpensum bezüglich des Verkaufs-Solls erfüllt hatte. Ich selbst hatte etwa 500,- DM - dabei verdient.

Was dann folgte war schrecklich für mich. Ich, der ich Frührentner war und kaum richtig gehen, geschweige denn arbeiten konnte, war fassúngslos darüber, daß der Junge sich in den kleinen Transporter setzte und zu schlafen begann. Der Tag war für ihn zu Ende, der Lohn da.

Später war er dennoch ein König. Sie nannten ihn "KING"

Ich jedoch nahm mir meine 500,- DM

[(Deutsche Mark - damit sind nicht nicht etwa die Insignien meines "El - Testen" gemeint (oder bei der Namensgebung gemeint gewesen): ("D M")]

und setzte sie noch am gleichen Tag, bevor wir wieder Zuhause waren, in Ware um.

Ich kaufte meiner "Marianne" für genau dieses Geld eine Lederjacke.

Sie stand ihr prächtig, und, sehr selbstbewußt, ging sie fortan mit ihr durch unsere kleine Stadt.

 

 


 

In einem Rechtsstaat darf es doch nicht wundern, daß die Menschen versuchen ihn zu erhalten.

 

Wer wie wir Deutschen in unglaublichster Art - den Unrechtstaat des 3. Reiches erlebt hat, und wer wie die meisten europäischen Staaten jener Zeit das Unrecht über alle vorstellungsfähigen Maßen erfahren hat, der kann nicht glauben, daß es immer noch Menschen gibt, die die Demokratie als die "schwächste" aller Regierungsformen bezeichnen.

 

Jene unglaublich Nonchalanten sind dann allerdings sehr leger.

Sie sind sehr cool, sehr überlegen, sehr distinguiert und überzeugt von sich.

Ihre Natur Unheil anzurichten ist dabei dämonisch unbemerkte Ursache.

 

Der Polizeibeamte zumal, der sein Leben wagt und oftmals über Gebühr, für unsere Sicherheit zu sorgen hat, wird in unserem Lande von jenen "Unheiligen" und ihrem wie immer gearteten Klientel viel zu sehr und viel zu oft geschmäht.

Es ist eigentlich tatsächlich immer noch zu leicht, in einer Demokratie (in unserer zudem) die Hüter des Gesetzes zu verunglimpfen. Strafe ist nur in äußerst schweren Fällen zu erwarten. Und selbst dann ist es wie bei einem Gegenwert so, daß es sich lohnte.

 Wer solchen Gemütern die Stange hält, etwa indem er den Freiheitsgedanken in Foren und bei den Lobbyisten (oder wo immer) verfälscht und verfehlt, anders als es vernünftig ist versteht, der verdient es nicht, Nachfahre der Wilhelminen genannt zu sein, der sollte mit jenen seltsamen Rechten Rechter sein - oder ...?

Auszug aus einem auth. Gespräch

Goethes

mit Friedrich von Müller und Clemens Wenzeslaus Coudray

" Zwischen 5 und 6 Uhr trafen Coudray und ich ihn sehr heiter und aufgelegt, ja er neigte sehr zu seiner Lieblingsform, der Ironie.
 Als ich das Verbot von Raumer's ›Untergang Polens‹ rügte, vertheidigte er es lebhaft. »Preußens frühere Handlungsweise gegen Polen jetzt wieder aufzudecken und in übles Licht zu stellen, kann nur schaden, nur aufreizen. Ich stelle mich höher, als die gewöhnlichen platten moralischen Politiker; ich spreche es geradezu aus: Kein König hält Wort, kann es nicht halten, muß stets den gebieterischen Umständen nachgeben; die Polen wären doch untergegangen, mußten nach ihrer ganzen verwirrten Sinnesweise untergehen; sollte Preußen mit leeren Händen dabei ausgehen, während Rußland und Österreich zugriffen? Für uns arme Philister ist die entgegengesetzte Handlungsweise Pflicht, nicht für die Mächtigen der Erde.«

...

Ich, Bernhard Malinkewitz - zähle mich zu Ihnen.

 

 

 

Das ist eine Geschichte die ich mit meinem Bruder Horst erlebte

Ein Bruder wird rot weil er trinkt

 

 

Das nebenstehende Photo spielt in meinem großen Roman eine wichtige Rolle, Horst-Dieter hat mit einer Metapher seines Namens als 'Meta-Funktion' linguistisch philologische Patenschaft übernommen, ich habe das verordnet.


Wir sind zwar keine Adler - nicht wahr, und wir stammen auch nicht aus einem Vogelnest oder '-horst' – aber: 'Die-Teer'
(!) schreit es dennoch aus manchem Hals wenn man ihn fühlt ...
, und nicht nur "Kennedy" sagte - Zitat: "Ich bin ein Berliner!"

 

Tom Astor hatte einmal ein Lied von einem jungen Adler gesungen ...

Der Polizist hatte Charakter

Ich war ein Star

 

Das ist der zweite Sohn des 'Bernhard Malinkewitz', er trinkt nicht, nicht so stark wie sein Onkel, der konnte ihm das wohl nicht beibringen, Dirk-John ist 1970 geboren, seine Art zu leben ist mild bis besonnen, im Gegensatz zu seinem Vater hat er nur richtige (volle) Geschwister ...???

 

Bernd Müller

14 Jahre jung war der ewig personifizierte BM & BM – Journalismus, der Bergarbeiter und Vater dreier Kinder damals - 1960

 

Kurz vor der Schulentlassung muß es wohl gewesen sein, die Jacke jedenfalls erinnert an die Konfirmation und der Garten an einen Adlerhorst, das Haus ist ein Reihenhaus in einer uralten Bergarbeitersiedlung, die Häuser sind schwarz vom Ruß ... Malinkewitz aber, wird 'er' heißen müssen ...

 

Oben steht BM in Neuweiler in seines Vaters Garten

Es tut weh ... so zu schreiben, das ist Wahnsinn

 

 

Zuletzt geändert:  15.03.2007 ,  10:56:55

Großes Bild Meine speziellen "Plauderen" sind so sehr viel wert,
daß ich sie eigentlich nicht als Lesemuster,
zur Verfügung stellen mag. 
Hier habe ich eine Ausnahme gemacht.
Mir scheint dieser Auszug nicht so sehr viel wert zu sein ...