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Bernhard Malinkewitz: |
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Warum mußte ich ein Autobiograph sein? |
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Der Gedanke, daß ich eine Biographie schreiben werde, daß ich – 'meine', Biographie schreiben werde, er ist mir gekommen, als ich wußte, daß ich etwas Besonderes bin. Als mir – definitiv, klar geworden war, daß ich ein Mann bin. Ein Mann der einzigartig gelebt hatte. Der ohne jeden Schwulst oder Pathos, eher in tückischer Schlichtheit, von dummdreisten Halunken – in die warme Ecke der Menschen dieser Welt und damit auch dieses Landes gestellt worden ist. Das, obwohl diese übel dummen Aasgeier damit, ihr eigenes warmes Elendsleben beschmutzten. Denen ist das Nie aufgegangen. Die wollten und wollen prahlerisch lügen. Daß sie sich selbst damit immer wieder in den seelisch-geistigen Ruin bewegen, ist ihnen nur teilweise klar. Es gibt jedoch andere Menschen auf diesem Planeten und in diesem Land, die jene Prahlhansis ebensowenig verstehen wie ich. Das, so hatte ich gedacht, könnte ausreichen, ein Verständnis – zu wecken, welches auf der Basis der sauberen Wahrheit, die „erbärmliche Dreckigkeit“ dieser „dummen Schufte“, die doch so sehr diskriminierend gegen ihre „eigene Partei“ wirksam sind, so kundzutun, daß Schaden vom Menschen abgewendet und selbiger endlich zu leben anfangen kann.
Mir ist so viel geschehen in meinem Leben, und ich habe so furchtbar viel elend gesehen, allerdings neben adretter Lebensfreude und feinsinniger Natur, daß ich mit meinen Erfahrungen tatsächlich dazu beitragen will, daß unsere Menschen ebenfalls ein 'Wir-Gefühl' entwickeln mögen, das es erlaubt solch „dummen Halunken“ zu trotzen respektive ermöglicht, ihnen an den Kragen zu gehen.
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Bernhard
Malinkewitz |