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Mann oder Frau?

Reif - oder nicht reif, im geistigen Drive, der Sucht nach dem Leben, und dennoch verhaftet in Inkompetenz, der seelisch-geistigen wie unartigen Insolvenz!

Gesellschaftspolitische Instinktlosigkeit, die selbige erträumt - auf den Stufen der Unehrlichkeit, und zwar mit Karrierehoffnung durch soziologische Abartigkeit.

So hat er einen verderbten Sozialcharakter entwickelt, ihn aufgezeigt! Sprunghafte und zügellose Wesenszüge erschwindeln das Bild seiner traumhaften Daseinslüge, Rio - Jan Nero, geändert sein Name - der Grund, seine ausgeprägte, seine übersinnliche Gabe. Ohne feste Bindung, am ethischen Grundsatz, Menschlichkeit, führten die Stufen der Leiter - arithmetisch präzise, zur Eitelkeit. Ja - zu spät erkannt, weil als Muster mißbraucht, fühlte er Fremdes als Toxe wie aus chemo-biologischem Rauch.

Naive Ahnungslosigkeit - beim Atmen des Umgangs aus dem Naturprodukt Moral, machten seinen Charakter und seine Augen sehr schmal - gelegentlich weit.

Getrieben von Freu(n)den wurde er zum Schakal.

Telephatische Gabe und keineswegs nur banal, war ganz sicher nicht nur das einzige Fanal.

Und vergiftet, vom Rausch - manch absurden Getue, erliegt er zum Ende einer feurigen Lohe.

Evolutionäres Menschwerden, bei ihm überwacht und aus frühester Kindheit - mit rübergebracht, bald in schwersten Krämpfen falsch ausgelacht.

Kein Feuer gemieden. Jedes - wurde geschürt.

Und in jedem - ein Stück Mensch, ad absurdum geführt.

Verhängnisvolle Einstellung - zu Freundschaft und Treue, entstanden aus einem Produkt - chemo-biologischem Gebräue, so wurde er geworfen wie eine Perle vor schon besagte Säue.

Familie, und nicht nur potentielles Eheglück, für ihn in der Ansicht - stets staatserhaltend, jetzt weggedrückt.

Keine Sorgen mehr - bei sittsamem Anstand.

Nicht einmal mehr - seine Hände faltend.

Weil - durch Drogen geschändet.

Seine Leber als Pfand, stand er alleine, war ganz einfach entmannt.

Geile Unbesonnenheit kam später herein wie gezaubert, gepaart mit Unbekannt, aus willenloser Sucht nach Befriedigung von Trieb. Unter Schlauwert jedoch, und erst nachdem der gepanschte Whiskey geblubbert, nahm die Unvernunft Raum, ja - auf allen Ebenen die ein Mensch nur kann kennen - real! Wie im Traum begann dann sein Rennen.

Ebenen des natürlichen wie des künstlichen Bedarfs in welchen er steht, in welchen er scharf.

Auch - wo Geltung und Neid, die Sucht, das Moderne, ihm gaben die Hand, um wie Feuer zu brennen!

Die Erklärung zur Ferne!!'.

Toronto und Rio - japanische Wut, und die Frau die ihn wollte, sie nannte sich Ruth, und das Ausschalten der Hemmschwellen antisozialer Bindungen - gaben ihm Mute, sie zu besteigen, ohne Sattel und ohne Zaumzeug -!



EINE LANGMÄHNIGE STUTE!!!



Ja er ritt sie gefährlich und es gelang ein wundersam herrlich Gefühl, als er auf ihren Rücken sich schwang und sie trieb, unerfahren und bang!

Und, totale Fehleinschätzung - zum Selbsterhalt, langfristig und länger, weil, er war doch schon „alt“ - begann jetzt, in Gedanken, aber keineswegs kalt!

Eingeschlichen aus chaotischer Ansicht ökonomischer Gewalt, bekam erste Risse.

Und stolz, ritt - er, weiter, im Glauben an's Pferd, und auch ein wenig - gescheiter.

Der Reifeproduktion prägender Gesellschaftsschichten in progressivem - konservativismus, entgangen, mußte er sehr sehr viele Jahre lang - bangen, STUDIERtE mit viel Hunger, auch mechanisch geübt, im Getriebe - der Kasten(!), ihrer leicht rötlich tuschierten Wangen!

Geflogen auf Ruth, in australischer Steppe, legt er bald schon den fünften Gang in's Synchron, und er dachte im Wind, an den heimischen Dom, an die Schule - zu Aachen, an Frankfurt, an Köln, und - an Sachen die gar nicht zum Lachen, die ihn letztlich verdorben, jedoch für ihn gestorben.

An Ekel und - Galle, an einen Mann, an dessen Kralle.

An sein eigenes pulsierendes Leben,

und an klein-Hänschen Scheeben.

Ekelhaft auch - an bizarre Filme

am'rikanischer Machart

im Endzeitklischee

und

am Reitwind,

der Peitschte!

-Ja - der tat

plötzlich

weh.

Denn, die schlimme Mißachtung, die kein

Sänger besingt, die beschämend

beleuchtet

erhabenen Prunk

- aus historischer Wahrheit,

die der Dom

ihm 'Zuwunk' -

in bigotter Manier,

hat ausgeschaltet sein

ehern Panier!

Und Sündhaftigkeit aus erbärmlichem Laster, gleichgeschlechtlicher wie auch gleichmachender Sucht, haben ehrlich versuchtes Gewinnstreben verflucht. Haben eingeführt uniformiertes Verhalten. Aber auch auf geistiger Ebene werden Quotienten veralten.

Was Betriebsblindheit - entstanden aus Angst und aus Fremdenhaß, schnell zu bemerkt und noch anbetrifft, ist sie hiermit bekanntmachend, das antisoziale Gift, welches anmaßend den sozialwirtschaftlichen Kollaps in's Herz hineintrifft.

Ob aber sozial und Wirtschaftlichkeit, sind - das A und das O, werde(en)t ihr/(Sie) lesen u./o. hören, etwas später, und zwar in dem Roman über Jan d. W. - einem Mann aus dem Wasser - und, wie-h-ER-floh.



Bernhard Malinkewitz

Bernd Müller BM & BM JOURNALISMUS

Fachverlag für Technik +Kunst im März 1993



Denn, Charaktere der Lust in Erbärmlichkeit - so zu erhalten, im Überfluß, daß engstirnige Betriebsblindheit Betriebe zerstört, führt Feigheit im Schilde, verdirbt so den Mensch, raubt ihm die Bilder der Evolution, der Evolution von Frühling - nein,

LENZ!!! _________

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