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Ein Bild oder Der Stier
Ein Bild, von einem Stier, der auf der Weide eines der heimischen Landwirte, prächtig anzusehen graste, war mir unter Zuhilfenahme diverser und manueller Einstellungen an der Digitalkamera, sehr gut gelungen. Ich freute mich natürlich riesig, war der Stier doch das Zeichen des Mannes der vorne nicht, und hinten nicht, mit Haarausfall – zu tun hat. Solch mächtiger Grund für ein Foto ist dann auch beachtlich lautstark im Fußballverein belacht worden. Niemand war da der nicht irgendwie anzüglich von irgendwelchen Merkmalen der Männlichkeit – die zudem unter der Ägide diverser Formen der Sexualität zwischen Mann und Frau gesprochen hätte. Als es mir schließlich doch zu bunt wurde, habe ich die Fußballstiefel eines Kollegen geschnappt und aus dem Fenster geworfen. Der Kollege grinste nur, stieg auf das Fenster, sprang in den Rasen und holte sie prustend und spuckend wieder. Na ja, wir sind nicht nur auf Tore aus, wir lachen auch schon einmal gern, denn nur traurig sein, vielleicht wenn wer frozzelt, darin sehen wir alle, eigentlich nicht den Sinn des Lebens. Zuhause setzte ich mich an den Computer und entwickelte das Foto, ich machte es für eine Größe zurecht, die ansonsten aus mehrteiligen Bahnen bestehend auf den „Werbeplakatflächen“ die im Rechteck zu einigen „Metern mal Metern“ an manchen Stellen der Städte die ursprünglich für solche Zwecke erdachte „Littfassäule“ abgelöst hatte, ich aber wollte den „Beamer“ in Aktion nehmen. Nun ja, wie das aber manchmal eben so ist, der Abend an dem ich den Stier vorführen wollte, war verregnet, ich konnte also nicht wie gedacht – diesen Stier, draußen, an die große, weiße Wand des Gebäudes, während die geplante Gartenparty lief, werfen. Guter Rat war teuer ...
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