Papagei Frenny




Frenny – was ist dein Federkleid doch farbenfroh, es ist so schön, daß man eigentlich tatsächlich, farbenprächtig, sagen müßte!“ 'Udo Unsichtbar', ein Mann so um die 40, sah seinen Papagei wirklich liebevoll an. Er hatte ein ausgezeichnetes Herz für Vögel und dieser Papagei mit dem 'roten Schwanz' war ihm so sehr lieb, daß er auf viele andere Dinge im Leben einfach verzichtet hätte, wäre es dem Vogel zugute gekommen.

Frenny – flog in der Stube umher, setzte sich hin und auf was immer sie wollte, ihre Freiheit schien grenzenlos.

Eines Tages kam eine junge Frau zu Herrn Unsichtbar, und zwar mit der Bitte, eine kleine, arme, und arg verletzte Dohle – einen Rabenvogel also, gesund zu pflegen. Herr Unsichtbar war einverstanden, gab die Dohle jedoch niemals wieder her. Der Grund, er liebte Vögel, und seltsam, sein Papagei 'Frenny' war mit der Dohle, alsbald schon eng befreundet.

Daß Herr Unsichtbar eines Tages auf der Veranda war und dabei vergessen hatte die Türe zu schließen, war insofern von Pech begleitet, als „Frenny“ diese Gelegenheit nutzte und sich für immer aus dem Staub machte.

Ohne 'Frenny' schien dem Herrn Unsichtbar das eigene Leben nur mehr halb soviel wert zu sein, da kam ihm die Dohle also gerade recht. Sie wurde sein „Frenny-Ersatz“ und wenn sie nicht gestorben sind ...

 

 


 



zurück