die er liebt - hier sehen Sie einen Auszug aus einem für Cuecard erstellten Programm, BM verwandelte alle Hinweise und schuf ein HTML-Dokument.
Links als Buttons
Mit StarOffice erzeugen Sie Schaltflächen
mit Querverweisen.
Um einen Hyperlink in Form einer
Schaltfläche anzulegen, laden Sie im StarOffice 4.0 (Service
Pack 2) das gewünschte Dokument und machen die
Hyperlink-Leiste sichtbar. Mit Hilfe des OnlineUpdate-Agenten
halten Sie das Programm per Internet automatisch auf dem neuesten
Stand. So gehen Sie vor: Geben Sie in das rechte Feld der
Hyperlink-Leiste die Bezeichnung der Schaltfläche ein,
beispielsweise Home. Tragen Sie in das Feld URL den Verweis auf
das Dokument ein, das mit der Schaltfläche verknüpft
wird. Dies kann ein Verweis auf eine lokal gespeicherte Datei
sein, beispielsweise in der Form texte/index. htm. Sie können
auch auf eine andere Internet-Site verweisen, indem Sie die
entsprechende URL angeben.
Um die Schaltfläche anzulegen,
zeigen Sie auf die Schaltfläche Link in der Hyperlink-Leiste
und halten die linke Maustaste gedrückt. Wählen Sie im
Kontextmenü den Befehl Als Button. Die entsprechend
beschriftete Schaltfläche wird nun an der Cursor-Position im
Dokument eingefügt. Ein Klick darauf ruft die verknüpfte
Seite auf.
Ralph Kusterer/ib
Angepaßter Formsatz
Mit FontWork passen Sie gebogene
Schriftzüge exakt an Objektkonturen an.
Wollen Sie einen
Schriftzug an einer Grafik entlanglaufen lassen, muß der
Text dafür als Grafikobjekt vorliegen. Klicken Sie dazu
zunächst auf das Zeichnen-Symbol in der vertikalen
Werkzeugleiste, und aktivieren Sie die Text-Schaltfläche.
Dann ziehen Sie an der gewünschten Stelle im Dokument einen
Rahmen auf, geben den Text ein und formatieren ihn. Mit dem Befehl
Format/FontWork blenden Sie das Hilfsmodul für Schriften ein.
Hiermit weisen Sie eine Form zu, beispielsweise Oberer Halbkreis.
Wenn Sie nun die Schaltfläche Kontur einschalten, erscheint
eine zusätzliche Hilfslinie entlang des Textverlaufs. Mit
Hilfe dieser Orientierungslinie passen Sie den Biegungsverlauf des
Textelements exakt an die Kontur des gewünschten Objekts an.
Um die Lage und Ausrichtung zu verändern, verschieben Sie
einfach die Markierungspunkte entsprechend. Mit einem Klick neben
das Textobjekt übernehmen Sie die Einstellung.
Ralph
Kusterer/ib
Textboxen gestalten
In StarOffice können Sie auf
einfache Weise Textboxen einfügen und optisch hervorheben.
Um
in StarOffice Schriften in Kästen darzustellen, plazieren Sie
den Cursor auf der gewünschten Seite im Dokument und benutzen
den Befehl Einfügen/ Rahmen. Im Dialog schalten Sie im
Bereich Verankerung die Option Absatz ein und übernehmen die
Einstellung mit OK. StarOffice fügt daraufhin einen kleinen
Objektrahmen an der Cursorposition ein.
Sie können den
Rahmen skalieren und frei plazieren. Wenn Sie Text eingeben
möchten, klicken Sie einmal neben und einmal in den Rahmen.
Um den Umlauf festzulegen, wählen Sie den Rahmen aus, indem
Sie auf eine Randlinie und dann mit der rechten Maustaste
hineinklicken. Öffnen sie das Untermenü Umlauf, und
wählen Sie hier die gewünschte Option aus,
beispielsweise Seitenumlauf. Mit einem Doppelklick in den Kasten
rufen Sie die Dialogbox Rahmen auf. Hier weisen Sie mit Hilfe der
Register Umrandung und Hintergrund Randlinien, Schatten oder
Schraffuren zu.
Schreibhilfe
Die Funktion AutoComplete nimmt Ihnen Arbeit
beim Schreiben von Texten ab.
Wenn Sie den Anfang eines Wortes
eintippen, vervollständigt die StarOffice-Funktion
AutoComplete den Begriff automatisch. Sie schalten diese Funktion
ein, indem Sie im Dialog Bearbeiten/AutoText die Option Rest des
Namens bei der Eingabe als Tip anzeigen aktivieren. Wichtig ist,
daß Sie die gewünschten Wörter einmalig als
Textbausteine in die AutoText-Liste aufnehmen. Markieren Sie dazu
ein passendes Wort im Dokument, und übernehmen Sie es mit
[Strg-C] in die Zwischenablage. Wählen Sie die Schaltfläche
AutoText und im erscheinenden Dialog den Bereich standard, und
fügen Sie den Begriff mit [Strg-V] in das Feld Name ein. Im
Feld Kürzel ordnen Sie eine passende Zeichenkombination zu.
Klicken Sie auf die Schaltfläche AutoText, und benutzen Sie
den Befehl Neu.
Der neue Begriff erscheint nun in der Liste der
Textbausteine. Mit Schließen kehren Sie zum Text zurück.
Wenn Sie hier die ersten drei Anfangsbuchstaben des neuen
AutoText-Eintrags eintippen, erscheint der vollständige
Begriff in einem Flyer über dem Wort. Ein Druck auf die
[Enter] genügt, um das Wort vollständig in den Text zu
übernehmen.
Beginnen mehrere Textbausteine mit den
gleichen Buchstaben, müssen Sie so lange weitertippen, bis
die Zuordnung eindeutig ist. Alternativ können Sie auch die
Tastenkombination [Strg-Tab] benutzen, um diese Einträge der
Reihe nach im Flyer anzuzeigen.
Schnelle Hyperlinks
Mit dem Navigator erzeugen Sie schnell
und einfach Hyperlinks auf beliebige Objekte.
Wollen Sie
Hyperlinks auf beliebige Objekte einrichten, die sich in anderen
Dokumenten befinden? Mit dem Navigator-Fenster von StarOffice 4.0
geht das schnell und bequem.
Laden Sie ein Quelldokument, das
beispielsweise einige Grafiken enthält, sowie das
Zieldokument, in das Sie die Hyperlinks einfügen möchten.
Geben Sie dem Zieldokument den Fokus, aktivieren Sie den Navigator
mit F5, und wählen Sie im Listenfeld unten das gewünschte
Quelldokument mit dem Zusatz (inaktiv) aus. Öffnen Sie im
Navigator die gewünschte Kategorie, beispielsweise Grafiken,
damit der Navigator eine numerierte Liste der entsprechenden
Objekte im Zieldokument anzeigt. Bevor Sie ein Objekt übernehmen,
klicken Sie im Navigator auf die Schaltfläche Dragmodus und
stellen - falls nötig - die Option Als Hyperlink einfügen
ein. Anschließend wählen Sie im Navigator das
gewünschte Grafikobjekt aus und ziehen es per Drag&Drop
ins aktive Dokument. Hier legt StarOffice automatisch ein
funktionsfähiges Hyperlink auf die entsprechende Grafik
an.
Sie können mit diesem Verfahren Hyperlinks auf alle
Objekte erzeugen, die im Navigator aufgelistet werden. Auch die
parallele Verwendung mehrerer Quelldokumente ist erlaubt.
E-Mails filtern
StarOffice bietet Filterfunktionen, um
unerwünschte E-Mails automatisch abzuweisen.
StarOffice
schützt Sie auf Wunsch automatisch vor unerwünschten
E-Mails. Dazu müssen Sie lediglich einen E-Mail-Filter
einschalten.
Wenn Sie öfters lästige Werbesendungen
von einem Absender erhalten, dessen E-Mail-Adresse Sie kennen,
filtern Sie diese Sendungen einfach heraus. Klicken Sie dazu im
Explorer-Fenster mit der rechte Maustaste auf den Eingangsordner
Ihres E-Mail-Pop3-Accounts (für die empfangenen Mails),
wählen Sie den Eigenschaften-Dialog und darin das Register
Regeln. Stellen Sie im Listenfeld Aktion die Option Löschen
ein, und lassen Sie die Einstellungen Absender und Enthält
unverändert. In das Feld Ausdruck geben Sie die
E-Mail-Adresse des unerwünschten Absenders ein und klicken
auf Hinzufügen und OK.
Künftig werden alle
Nachrichten dieses Absender automatisch aus Ihrem
Internet-Briefkasten gelöscht.
Makros als Symbol
Für einen schnellen Zugriff
verknüpfen Sie Makros mit Schaltflächen auf beliebigen
Symbolleisten.
Damit ein Makro schneller verfügbar ist,
legen Sie es als Button auf einer Symbolleiste ab. Sie können
beispielsweise ein mitgeliefertes Makro einer Schaltfläche
zuordnen, das Umlaute beim Schreiben von E-Mails automatisch
konvertiert. Grundsätzlich machen Sie dazu zunächst die
Symbolleiste in StarOffice sichtbar, in der Sie eine neue
Schaltfläche hinzufügen möchten.
In diesem
Beispiel wählen Sie dazu den Befehl Datei/Neu/Nachricht und
klicken im Dokument Neue Nachricht in den Textbereich, damit die
Textobjektleiste erscheint. Dann wählen Sie Extras/Anpassen
und aktivieren das Register Symbolleisten. Hier wählen Sie im
Fenster die gewünschte Leiste aus, in diesem Fall den Eintrag
Textobjektleiste, und klicken auf Bearbeiten. Öffnen Sie im
Fenster Bereich des nächsten Dialogs den Ordner Gimmicks, und
wählen Sie das Makro ReplaceUmlaut aus. Ordnen Sie dem oben
links im Dialog ausgewählten Eintrag Main mit der
Schaltfläche Symbol ein passendes Icon zu, das Sie
anschließend mit OK übernehmen.
Zum Schluß
ziehen Sie noch den Eintrag Main des Makros oben links aus dem
Dialog Symbolleisten bearbeiten direkt auf die Textobjektleiste.
Bilder fürs Web
Bereiten Sie Bilddateien direkt in
StarOffice für die Verwendung im Internet auf.
Mit
StarOffice wandeln Sie jede Grafikdatei in eines der im Internet
verwendeten Bildformate GIF oder JPG um. Laden Sie dazu mit dem
Befehl Datei/Öffnen die gewünschte Grafikdatei. Diese
erscheint nun im Bildbearbeitungsmodul von StarOffice. Um die
Dateigröße zu reduzieren, verkleinern Sie das Bild
zunächst mit dem Befehl Ändern/Größe ändern
auf die Abmessung, in der es auf der Web-Site erscheinen soll. Im
Dialog ändern Sie dazu einen beliebigen Wert, indem Sie
beispielsweise in der Spalte Breite im unteren Feld 50.00%
einstellen. Alle anderen Werte werden automatisch angepaßt.
Mit OK übernehmen Sie die Änderung.
Je nach Grafiktyp
unterscheiden sich die folgenden Arbeitsschritte. Bei Symbolen
oder Strichzeichnungen, die im GIF-Format gespeichert werden,
müssen Sie den Grafikhintergrund oft transparent setzen,
damit sich das Bild perfekt in den Seitenhintergrund einpaßt.
Dazu benutzen Sie den Befehl Ändern/Pipette. Im Dialog
aktivieren Sie das Pipette-Symbol und klicken im Bild die Farbe
an, die Sie transparent setzen wollen, normalerweise also den
Hintergrundbereich. Zum Abschluß klicken Sie auf Ersetzen.
Sichern Sie die fertige Grafik mit dem Befehl Datei/Speichern
unter. Wichtig ist, daß Sie im Dialog in jedem Fall nochmals
den gewünschten Dateinamen ohne Dateierweiterung eintippen,
damit die alte Endung entfernt wird. Dann stellen Sie im Feld
Dateityp die Option GIF - Graphics Interchange ein und klicken auf
Speichern. Soll die Grafik transparent erscheinen, schalten Sie im
folgenden Dialog GIF Optionen die Checkbox Transparent speichern
ein.
Bei fotorealistischen Bildern, die im JPG-Format
gespeichert werden, ist das Zuweisen einer Transparenz meist nicht
erforderlich. Wählen Sie hier im Feld Dateityp des Dialogs
Speichern unter das Format JPG - JPEG aus. Im folgenden
Optionen-Dialog stellen Sie im Feld Qualität einen Wert um
die 70% ein, um die Dateigröße möglichst klein zu
halten.
Sammelstelle
Mit Hilfe des Beamers machen Sie
selbsterstellte Objekte für Office-weit verfügbar.
Der
Beamer, eine StarOffice-interne Variante der Zwischenablage,
erlaubt es Ihnen, die darin dargestellten Objekte direkt in ein
Dokument zu ziehen. Der Datenaustausch funktioniert aber auch in
die andere Richtung. So nehmen Sie mit Hilfe des Beamers
beispielsweise selbsterzeugte Cliparts in die Gallery auf.
Laden
Sie dazu ein Dokument, und erstellen Sie mit Hilfe der
Zeichnen-Leiste eine Grafik. Um dieses Objekt in die
Clipart-Gallery zu übernehmen, schalten Sie im Ansicht-Menü
die Elemente Explorer und Beamer ein. Dann öffnen Sie im
Explorer den Ordner Gallery und wählen die gewünschte
Zielkategorie aus, beispielsweise Icons & Symbole. Wenn Sie
jetzt das neue Objekt aus dem Dokument mit gedrückter
[Strg]-Taste auf das Beamer-Fenster ziehen, wird es automatisch
der aktuellen Kategorie im Beamer hinzugefügt. Das neue
Element steht somit allen Office-Anwendungen zur Verfügung.
Mehrsprachige Tabellen
Weisen Sie einzelnen Zellen in
StarCalc-Tabellen das passende Sprachformat zu.
StarCalc
erleichtert die Arbeit mit mehrsprachigen Tabellen, da sich das
Sprachformat jeder Zelle individuell einstellen läßt.
Dies hat den Vorteil, daß StarCalc automatisch die korrekten
Datums- und Währungsformate zuweist. Wählen Sie dazu die
gewünschten Zellen aus, und benutzen Sie den Befehl
Format/Zelle.
Im Dialog aktivieren Sie das Register Zahlen.
Hier finden Sie das Listenfeld Sprache, in dem Sie die gewünschte
Nationalität einstellen. Zusätzlich verhindern Sie
unnötige Korrekturaktivitäten der Rechtschreibprüfung,
indem Sie im Register Schrift ebenfalls die gewünschte
Sprache zuweisen.
ImageMaps anlegen
So erstellen Sie mit StarOffice Grafiken
zur komfortablen Benutzerführung.
ImageMaps eignen sich
hervorragend, um die Benutzerführung auf Internet-Seiten oder
lokalen Dokumenten zu verbessern. Legen Sie dazu zunächst ein
leeres Text- oder HTML-Dokument an, in das Sie eine passende
Grafik einfügen. Geeignete Bilder finden Sie beispielsweise
im Gallery-Ordner des Explorer-Fensters, wie etwa die Landkarten
im Ordner Flaggen und Karten. Wählen Sie die Grafik im
Dokument aus, und benutzen Sie den Befehl Bearbeiten/ImageMap. Im
ImageMap-Editor markieren Sie zunächst mit einem
Auswahlwerkzeug den Bildbereich, den Sie mit einer Funktion
belegen möchten. Beispielsweise wählen Sie mit dem
Freihandpolygon-Werkzeug einen unregelmäßigen
Bildbereich durch Zeichnen mit der Maus. Geben Sie nun in das Feld
Adresse den entsprechenden Verweis ein. Dies kann eine URL-Angabe
oder der Befehl zum Aufruf einer lokalen Datei sein,
beispielsweise c:\windows\info.txt.
Ab dem ServicePack 2 dürfen
Sie in StarOffice 4 statt einem Datei- oder URL-Verweis auch
Befehle zum Aufruf von Programmen verwenden.
In das Feld Text
tragen Sie den Hinweistext ein, der erscheint, wenn Sie mit der
Maus über den Bildbereich fahren. Falls Sie die Verweisgrafik
in einem Frameset einsetzen wollen, definieren Sie im Feld Frame
den Zielrahmen für die Anzeige des Objekts. Zum Schluß
klicken Sie auf die Schaltfläche Zuweisen. Auf die gleiche
Weise verknüpfen Sie weitere Bildbereiche mit Befehlen.
Schließen Sie dann den Editor. In der fertigen ImageMap
genügt nun ein Mausklick auf einen definierten Bereich, um
die verknüpfte Aktion - beispielsweise das Laden eines
Dokuments - auszuführen. Die ImageMap läßt sich
über die Zwischenablage in jedes StarOffice- oder
HTML-Dokument übertragen.
Sammelzustellung
Sammeln Sie Ihre E-Mail in StarOffice, und
schicken Sie sie auf einmal ab.
Bei der Arbeit mit E-Mails in
StarOffice ist die Online-Taste sehr wichtig, die Sie oben rechts
in der Funktionsleiste finden. Ist die Taste aktiviert, werden
E-Mails sofort abgeschickt oder abgeholt, wenn Sie die
entsprechende Funktion auslösen.
Bei ausgeschalteter
Online-Taste stellt StarOffice keine Verbindung her. Dieser
Umstand läßt sich einsetzen, um mehrere E-Mails in
einem Rutsch zu verschicken.
Wenn Sie im Offline-Modus im
E-Mail-Editor auf Absenden klicken, wird die Nachricht zunächst
im Ausgangskorb abgelegt. Auf diese Weise sammeln Sie mehrere
Nachrichten im Ausgangskorb. Wenn Sie sie dann in einem Durchgang
abschicken möchten, schalten. Sie einfach die Online-Taste
wieder ein.
Versteckter Kalender
Nutzen Sie den eingebauten Kalender in
StarOffice 4.0, um Termine einzuhalten.
Wieder einmal das
Geschenk für den Hochzeitstag vergessen? StarOffice hilft
Ihnen, diesen und andere Termine im Blick zu behalten. Denn es
enthält einen Kalender, der sich jedoch nicht direkt über
die Menü- und Funktionsleisten aufrufen läßt. Um
den Kalender anzuzeigen, geben Sie in das URL-Feld links oben in
der Funktionsleiste den Befehl
private:calendar/
ein und
drücken [Enter]. Im Hauptfenster erscheint nun eine
monatsweise Übersicht, in welcher der aktuelle Tag
automatisch markiert ist.
Um schnell zu einem nicht angezeigten
Datum zu springen, klicken Sie auf einen grau hervorgehobenen
Monatsnamen. Im Menü läßt sich nun ein zukünftiger
Termin auswählen - bis zu vier Jahre im Voraus. Ein
Rücksprung ist im Kontextmenü allerdings nicht möglich:
Dazu benutzen Sie die Pfeiltaste oben links.
Drag&Drop-Diagramme
Diagramme lassen sich in
StarOffice-Tabellen mit der Maus aktualisieren.
Wenn Sie in
einem StarCalc-Tabellendokument ein Diagramm mit Hilfe des Befehls
Einfügen/Diagramm angelegt haben, läßt sich die
grafische Darstellung jederzeit per Drag&Drop ändern.
Dazu markieren Sie einen Zellbereich mit den gewünschten
Werten und ziehen ihn auf das eingebettete Diagrammobjekt. Im
Dialog geben Sie an, ob sich die Beschriftung in der ersten Reihe
oder ersten Spalte befindet. Nach einem Klick auf OK verwendet das
Diagramm automatisch die neuen Daten, die Sie auf das Objekt
gezogen haben.
Automatische Umlautkonvertierung
Wenn Sie E-Mails mit
StarOffice schreiben, sorgt ein Makro für die automatische
Umwandlung von Umlauten.
Die deutschen Sonderzeichen und
E-Mails vertragen sich nicht: Auf dem Weg über die
verschiedenen Stationen im Internet werden die Umlaute und das ß
oft durch andere Sonderzeichen ersetzt, da viele Server nur den
ursprünglichen 7-Bit-ASCII-Standard mit lediglich 128 Zeichen
unterstützen. Anstatt die deutschen Sonderzeichen von Hand zu
ersetzen, können Sie diese lästige Arbeit automatisch
von StarOffice durchführen lassen. Dies übernimmt ein
mitgeliefertes Makro, daß allerdings gut versteckt ist. Um
das Makro auf einen geladenen Text anzuwenden, wählen Sie
Extras/Makro. Öffnen Sie im rechten Fenster des Dialogs den
Ordner Gimmicks per Doppelklick. Hier finden Sie das Makro
ReplaceUmlaut. Um die Umlautkonvertierung auf den geladenen Text
anzuwenden, wählen Sie dieses Makro und klicken auf
Ausführen.
Bilder in HTML plazieren
Standardmäßig lassen
sich Grafiken in HTML-Seiten nur links- oder rechtsbündig
plazieren. Diese Einschränkung können Sie umgehen, indem
Sie das Bild in eine Tabelle aufnehmen.
Um ein Bild frei zu
plazieren, arbeiten Sie mit sogenannten Blindtabellen, die nicht
sichtbar sind. Benutzen Sie den Befehl Einfügen/Tabelle, und
setzen Sie im Dialog den Wert für Spalten auf 2 und den Wert
für Zeilen auf 1. Mit OK legen Sie die Tabelle an. Dann
ziehen Sie das Bild in die rechte Spalte der Tabelle oder
übernehmen es mit Einfügen/Grafik. Jetzt legen Sie die
Ausrichtung des Bildes beliebig fest, indem Sie die Trennlinie
zwischen den beiden Tabellenspalten mit der Maus verschieben. Zum
Schluß entfernen Sie den Rahmen der ausgewählten
Tabellenzellen, indem Sie jeweils in der Tabellensymbolleiste auf
die Schaltfläche Umrandung klicken und das erste Kästchen
links auswählen. Diese Technik eignet sich ebenso dafür,
Textelemente frei im Dokument auszurichten, beispielsweise bündig
gesetzte Listen.
Ebenso einfach können Sie ein Bild auf
der Seite zentrieren. Legen Sie dazu eine Tabelle mit einer Spalte
und einer Zeile an, und fügen Sie das Bild ein. Weisen Sie
der Grafik nun mit der Schaltfläche Verankern die Option
Zeichen zu. Um das Bild zu zentrieren, klicken Sie einmal rechts
daneben, um den Cursor in der Tabelle zu plazieren. Dann klicken
Sie mit der rechten Maustaste in die Tabelle und benutzen den
Befehl Ausrichtung/Zentriert.
Zweifarbige Buchstaben
Mit dem FontWork-Modul versehen Sie
Buchstaben mit einem andersfarbigen Rand.
Mit dem
FontWork-Modul heben Sie Buchstaben aus dem grauen Einerlei Ihrer
Bleiwüsten heraus. Um mehrfarbige Textelemente anzulegen,
klicken Sie in der vertikalen Werkzeugleiste auf die
Zeichnen-Schaltfläche und aktivieren das Textsymbol mit dem
großen T. An der gewünschten Stelle im Dokument ziehen
Sie einen Rahmen auf, geben den Text ein und markieren ihn. Über
den Befehl Format/Zeichen weisen Sie im Register Schrift die
gewünschte Füll-Farbe zu. Benutzen Sie nun den Befehl
Format/ FontWork. Im gleichnamigen Dialog aktivieren Sie eines der
Formsymbole, beispielsweise Obererer Halbkreis. Stellen Sie in der
Zeichnen-Objektleiste im Listenfeld Linienfarbe die gewünschte
Farbe für den Buchstabenrand ein. Zum Abschluß klicken
Sie im Font-Work-Dialog auf die Schaltfläche
Buchstabenumrandung. StarOffice weist nun die ausgewählte
Randfarbe zu. Mit Hilfe der Listenfelder Linienstil und
Linienbreite stellen Sie Art und Stärke der Umrandung ein.
Durch Verschieben der Markierungspunkte bringen Sie das Textobjekt
in die gewünschte Form.
Importfilter ausblenden
So entfernen Sie überflüssige
Einträge aus der Liste der Importfilter.
Im Listenfeld
Dateityp des Datei/Öffnen-Dialogs finden Sie zahlreiche
Importfilter, von denen Sie einige unter Umständen nie
benötigen. Um die Liste übersichtlicher zu machen,
blenden Sie einzelne Importfilter manuell aus. Legen Sie dazu im
Verzeichnis Office40 eine Sicherheitskopie der Datei install. ini
mit der Endung .org an, und öffnen Sie die Datei install.ini
mit einem Texteditor. Sie sehen nun eine Liste der vorhandenen
Importfilter des StarOffice. Um einzelne Filter zu deaktivieren,
fügen Sie am Anfang der entsprechenden Zeile jeweils ein
Semikolon ein. Grafik-Importfilter finden Sie sowohl im Bereich
[Graphic Filters -Import] als auch unter
[simage4-Filters-49].Durch den Eintrag
;Lotus 1-2-3 (DOS)
(StarWriter)
schalten Sie beispielsweise den Importfilter für
diese Tabellenkalkulation aus. Analog deaktivieren Sie weitere
Importfilter, die Sie nicht benötigen. Speichern Sie die
Änderungen in der Datei install.ini. Nach einem Neustart des
StarOffice erscheinen die deaktivierten Filter nicht mehr im
Öffnen-Dialog.
E-Mail via T-Online
Nutzen Sie StarOffice als E-Mail-Client
zusammen mit T-Online.
Wenn Sie über das DFÜ-Netzwerk
von Windows 95/98 einen Zugang zu T-Online eingerichtet haben,
lassen sich E-Mails direkt mit StarOffice senden und empfangen
(siehe Textbox "T-Online-Zugang via DFÜ-Netzwerk
einrichten"). Um dies einzurichten, klicken Sie im
Explorer-Fenster des StarOffice mit der rechten Maustaste auf den
obersten Ordner Explorer. Öffnen Sie das Menü Neu, und
benutzen Sie den Befehl POP3-Account. Im Dialog konfigurieren Sie
Ihren Empfangsordner für E-Mails. Dazu geben Sie im Register
Server in der Zeile Empfangen die Zeile
pop.btx.dtag.de
ein.
In das Feld Benutzer tragen Sie den Teil Ihrer E-Mail-Adresse ein,
der vor dem @-Zeichensteht. Falls
Sie in T-Online noch keinen Alias-Namen angemeldet haben, steht
hier Ihre komplette Rufnummer, gefolgt von der Teilnehmernummer
0001. Dies kann beispielsweise so aussehen: 089567895-0001. In das
Feld Passwort tragen Sie Ihr allgemeines T-Online-Paßwort
ein und in das Feld Absender Ihre komplette E-Mail-Adresse,
beispielsweise
Fritz.Meisinger@t-online.de
Alle
weiteren Felder lassen Sie frei. Wählen Sie nun das Register
Allgemein aus, und vergeben Sie hier eine Bezeichnung für den
neuen Ordner, beispielsweise E-Mail Eingang. Mit OK schließen
Sie ab. Die Frage, ob Sie einen Ausgangskorb anlegen möchten,
beantworten Sie mit Ja. Der Ausgangskorb ist notwendig, damit Sie
E-Mails verschicken können. Im Register Server tragen Sie die
erforderlichen Eingaben in die Zeile Mail senden ein. In das Feld
Server geben Sie hier
mailto.btx.dtag.de
ein. Die weiteren
Einträge in dieser Zeile sind identisch mit den Angaben im
Dialog zuvor. Im Register Allgemein vergeben Sie die Bezeichnung
E-Mail Ausgang. Mit OK legen Sie den Ausgangskorb an. Die beiden
neuen Ordner erscheinen nun im Explorer-Fenster. Damit empfangene
Mails automatisch auf Ihren Rechner übertragen werden,
klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner E-Mail
Eingang und schalten im Menü Nachrichteninhalte die Option
Lokal speichern ein. Damit können Sie sofort E-Mails senden
und empfangen.
Automatische Überschriften
Auf Wunsch formatiert
StarOffice Überschriften automatisch während der
Texteingabe.
Wollen Sie Arbeit bei der Formatierung sparen?
StarOffice nimmt Ihnen die Umwandlung in Überschriften bei
der Texteingabe ab. Um diese Funktion zu aktivieren, benutzen Sie
die Befehlsfolge Format/AutoFormat/Bearbeiten und wählen das
Register Eingabe. Schalten Sie die Option Vorlagen ersetzen ein,
und klicken Sie auf Schließen. Möchten Sie eine
Überschrift im Dokument automatisch formatieren, geben Sie
Text in einem Absatz ein und drücken zweimal auf [Enter].
StarOffice weist dem Absatz nun automatisch die Formatvorlage
Überschrift 1 zu. Um untergeordnete Überschriftenebenen
zu erhalten, rücken Sie den Absatz vorher mit Tabulatoren
ein. Für eine Überschrift zweiter Ebene fügen Sie
zu Beginn des Absatzes einen Tabstop ein, für eine
Überschrift dritter Ebene zwei Tabstops und so weiter.
Alternativ rücken Sie die Absätze mit entsprechend
vielen Leerzeichen ein, um die Ebene festzulegen. Damit die
automatische Formatierung von Überschriften funktioniert, muß
die Zeile mit einem Großbuchstaben beginnen und darf nicht
mit einem Punkt, Komma oder Semikolon enden. Eine Ausnahme ist der
Doppelpunkt am Ende eines Absatzes: Hier erzeugt Star-Office
automatisch eine Überschrift dritter Ebene. Ganz wichtig ist,
daß der ursprüngliche Absatz mit der Absatzvorlage
Standard formatiert ist. Da diese AutoFormat-Funktion dem nächsten
Absatz die Vorlage Textkörper zuweist, funktioniert die
automatische Formatierung direkt aufeinanderfolgender
Überschriften nicht.
Vorlagen im Beamer
Mit der Steuereinheit Beamer gestalten
Sie die Arbeit mit Vorlagen in StarOffice effektiver.
Wenn Sie
häufig mit Vorlagen arbeiten, empfiehlt es sich, die
Templates mit dem Werkzeug Beamer zu verwalten. Dadurch stehen die
Funktionen, um Vorlagen zu öffnen und zu bearbeiten,
schneller zur Verfügung als über die entsprechenden
Menübefehle. Legen Sie zunächst eine Verknüpfung
auf den Vorlagen-Ordner in der ersten Ebene des ExplorerFensters
an. Dazu öffnen Sie den Ordner Arbeitsplatz und anschließend
das StarOffice-Verzeichnis, das standardmäßig
C:\Office40 heißt. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
den Ordner Template, und benutzen Sie im Kontextmenü den
Befehl Kopie-ren. Wählen Sie den obersten Ordner Explorer
aus, und geben Sie im Kontextmenü auf den Befehl Als
Verknüpfung einfügen. Unterhalb des Explorer-Ord-ners
erscheint der neue Eintrag Verknüpfung mit Template, der
automatisch auch Verknüpfungen auf die Unterverzeichnisse des
Originalordners enthält. Geben Sie dem neuen Verzeichnis mit
Umbenennen im Kontextmenü den Namen Vorlagen. Wenn Sie den
Ordner Vorlagen bzw. ein angeschlossenes Un-terverzeichnis
auswählen und den Beamer öffnen, erscheinen hier die
enthaltenen Vorlagen. Mit einem Doppelklick auf die gewünschte
Vorlage im Beamer legen Sie ein neues Dokument an. Um eine Vorlage
zu bearbeiten, klicken Sie diese mit der rechten Maustaste an und
wählen Öffnen/Als Vorlage.
Ordner verknüpfen
Ordnerverknüpfungen im
Explorer-Fenster erlauben, daß Sie direkt auf importierbare
Daten zugreifen.
Mit Hilfe des Explorer-Fensters machen Sie
Arbeitsdateien direkt im Star-Office verfügbar, die mit
anderen Programmen angelegt wurden und in anderen Formaten
vorliegen. Bewahren Sie beispielsweise Datenbankdateien im
dbf-Format gesammelt in einem Verzeichnis auf, richten Sie im
Explorer-Fenster eine Verknüpfung auf diesen Ordner ein.
Diese Maßnahme ist sinnvoll für alle Dateitypen, die
das StarOffice direkt importieren kann, was Ihre Arbeit
beträchtlich erleichtert. Im StarOffice 4.0 machen Sie dazu
das Explorer-Fenster sichtbar. Klicken Sie hier mit der rechten
Maustaste auf den obersten Eintrag Explorer, und benutzen Sie im
Kontextmenü den Befehl Neu/Verknüpfung. Im Dialog
verwenden Sie die Schaltfläche Verzeichnis und wählen im
nächsten Dialog das Verzeichnis aus, das die gewünschten
dbf-Dateien enthält. Mit OK übernehmen Sie die Auswahl.
Anschließend geben Sie in das Feld Name die Bezeichnung des
neuen Ordners ein, etwa DBF-Datenbanken. Mit OK legen Sie die
Verknüpfung an. Im Explorer-Fenster erscheint nun ein neuer
Ordner. Wie gewohnt, öffnen Sie dieses Verzeichnis per
Doppelklick. Dadurch erscheint der Inhalt rechts im Ordnerfenster.
Um eine dbf-Datei zu laden, klicken Sie diese doppelt an. Die
dbf-Datei läßt sich dann im StarOffice ohne
Einschränkung bearbeiten.
Kurvige Animationen
Objekte, die sich an Kurven entlang
bewegen, bringen Schwung in Ihre Präsentationen.
StarDraw
3.1 ist in der Lage, Objekte an Kurven entlang zu animieren. Sie
benötigen dazu ein Objekt und eine Linie, die den Weg des
Objekts festlegt. Sowohl ein gezeichnetes Objekt als auch eine
Pixelgrafik lassen sich bewegen. Aktivieren Sie das Werkzeug
BIzier, und zeichnen Sie beispielsweise eine bogenförmige
Linie, die in etwa dem Lauf der Sonne entspricht. Mit einem
Doppelklick fixieren Sie die Linie. Klicken Sie auf die
Schaltfläche Symbolauswahl, wählen Sie das Symbol mit
der Sonne aus, und ziehen Sie es auf die Arbeitsoberfläche.
Aktivieren Sie das Werkzeug Auswahl, und ziehen Sie einen Rahmen
um Sonne und Linie, um beide Objekte zu markieren. Benutzen Sie
den Befehl Extras/Effekt. Im Dialog aktivieren Sie die Option
Animation, stellen im Listenfeld die Option an Kurve entlang ein
und schließen mit OK ab.
Um den Lauf der Sonne zu
betrachten, klicken Sie auf die Schaltfläche Präsentation
und anschließend auf OK. Mit einem Druck auf die Leertaste
starten Sie den Ablauf.
Adreßbuch ausdrucken
Mit Hilfe einer Vorlage drucken
Sie alle Einträge des StarWriter-Adreßbuchs aus.
Sie
wollen den Inhalt des StarWriter-Adreßbuchs zu Papier
bringen? Dazu müssen die Beispielvorlagen von StarOffice
installiert sein.
Wählen Sie den Befehl Datei/Neu, im
Dialog unter Bereiche die Option Diverse, und laden Sie die
Vorlage Adreßbuch ausdrucken mit OK. Sie sehen nun eine
Liste mit Platzhaltern für die Übernahme der Daten aus
dem Adreßbuch. Drücken Sie F4, um das Adreßbuch
zu laden. Wählen Sie im Listenfeld Datenbank der Symbolleiste
die Option Adressen aus. Mit dem Befehl Datenbank/Sortieren ordnen
Sie die Daten in der gewünschten Reihenfolge.
Dann
markieren Sie alle Datensätze im Adressen-Fenster und klicken
auf die Schaltfläche Daten in Felder. Die Daten werden nun in
die fertige Adreßliste im unteren Fenster übernommen.
Zum Schluß können Sie das Dokument ausdrucken.
Nicht zukunftssicher?
Ein falsches Systemdatum führt
zum Absturz von StarWriter.
Wenn Sie beim Start des StarWriter
3.x einen Systemfehler im Modul "tl300mi.dll" erhalten,
ist das kein Grund zur Besorgnis. Die Ursache: Ihr Systemdatum
liegt 100 Jahre in der Zukunft, denn dieser Fehler tritt nur bei
einem Datum ab 2096 auf. Und bis dahin wird es sicherlich eine
bereinigte Version geben.
Eigene Dateierweiterungen verwenden
Vergeben Sie eigene
Erweiterungen für Ihre StarWriter-Dokumente.
StarWriter
vergibt als Dateiextension seiner Dokumente standardmäßig
SWG. Wollen Sie diese beispielsweise in BRF umbenennen, so gehen
Sie wie folgt vor: Öffnen Sie in einem Texteditor die Datei
"install.ini". Suchen Sie hier die Zeile
SWG=StarWriter,
wrtswg.dll, *.SWG, SWG?
und ändern Sie diese
in
SWG=StarWriter, wrtswg.dll, *.BRF, SWG?
Dann werden beim
nächsten Dateidialog alle Dateien mit der Erweiterung BRF
angezeigt.
Alternativ fügen Sie im selben Abschnitt der
Datei einfach einen weiteren Importeintrag als Dateityp ein,
beispielsweise
SWGB=StarWriter für Briefe, wrtswg.dll ,
*.brf , SWG?
Immer nur Seitenansicht
So gehen Sie vor, damit Ihre
StarCalc-Tabellen wieder in der Bearbeitungsansicht dargestellt
werden.
Sie haben in StarCalc ein Dokument geladen, können
nur die Seitenansicht betrachten und es nicht mehr bearbeiten?
Dann haben Sie unter
Extras - Optionen - Speichern
den Punkt
"Dokumentansicht" aktiviert. Um dieses Dokument
verändern zu können, schalten Sie zunächst das
Kontrollkästchen aus. Ändern Sie dann das Dokument in
der Seitenansicht über die Schaltfläche [Seitenlayout],
speichern und schließen Sie es. Laden Sie das Tabellenblatt
dann erneut, erhalten Sie wieder die übliche Darstellung.
Timeout beim Internet-Zugriff
Unter bestimmten Umständen
tritt bei StarOffice 3.1 ein lästiges Timeout-Problem beim
Zugriff auf Internet-Seiten auf, das Sie leicht umgehen
können.
Wenn der Aufbau der Verbindung zu lange dauert,
erhalten Sie nach dem Abruf einer Internet-Seite die
Fehlermeldung
Leseproblem Der Rechnername xxx konnte nicht
aufgelöst werden.
Der Verbindungsaufbau läuft
allerdings weiter, und die Verbindung wird ganz normal
hergestellt. Hier handelt es sich um eine internes Timeout-Problem
des StarOffice, das beispielsweise auftreten kann, wenn Sie eine
ISDN-Verbindung zu CompuServe über das DFÜ-Netzwerk
nutzen. Um das Problem zu umgehen, quittieren Sie die
Fehlermeldung mit OK und rufen anschließend die gewünschte
Web-Seite nochmals auf. Eine zweite Möglichkeit besteht
darin, die Internet-Verbindung bereits vor dem Aufruf einer
Web-Seite mit StarOffice herzustellen. Dazu öffnen Sie auf
dem Desktop von Windows 95 den Ordner Arbeitsplatz und
anschließend das Verzeichnis DFÜ-Netzwerk. Hier klicken
Sie doppelt auf die Verbindung, über die Windows 95 den
Internet-Zugang herstellt, und einmal auf Verbinden. Nach dem
Aufbau der Verbindung können Sie in StarOffice die
gewünschten Web-Seiten wie gewohnt abrufen.
Ralph
Kusterer/ib
Defekte Texte reparieren
Falls Sie beim Laden oder Speichern
eines StarWriter-Dokuments Fehlermeldungen erhalten oder leere
Seiten im Text auftauchen, liegt dies unter Umständen an
Formatfehlern im Dokument.
Bevor Sie einen Text neu eingeben
oder gar ganz verloren geben müssen, versuchen Sie, zumindest
die ASCII-Zeichen zu laden. Um also wenigstens den Text noch zu
retten, können Sie versuchen, das Dokument ohne Layout zu
laden. Dazu klicken Sie im StarWriter auf die Öffnen-Schaltfläche
und wählen die Textdatei aus, bei der Probleme aufgetreten
sind. Benutzen Sie die Tastenkombination [Strg-Alt-L], und
bestätigen Sie den Hinweis, daß das Dokument ohne
Layout geladen wird, mit OK. Laden Sie die ausgewählte Datei
über Öffnen. Dabei wird das Layout des Textes neu
erstellt. Die Option ohne Layout wirkt sich ausschließlich
auf die alten, eventuell beschädigten Layoutinformationen
aus. Als nächsten Schritt markieren Sie das gesamte Dokument
mit [Strg-A] und wählen den Menübefehl Format/Standard.
Dadurch werden alle harten, also direkten Formatierungen
zurückgesetzt. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neu, um
ein leeres Dokument anzulegen. Über Einfügen/Datei
wählen Sie im Dialog das fehlerhafte Dokument aus und klicken
auf Öffnen. Speichern Sie die neu angelegte Datei unteren
einem anderem Namen. Nach diesen Maßnahmen sollte sich das
Dokument wieder normal bearbeiten lassen. Andernfalls ist das
Dokument so sehr beschädigt, daß es nicht
wiederhergestellt werden kann.
Ralph Kusterer/ib
Schutzverletzung in der "ole32.dll"
Ein Workaround
hilft, wenn bei Ihrer Installation eine OLE-Schutzverletzung
auftritt.
Erhalten Sie beim Start des Dokument-Managers eine
Schutzverletzung in der "ole32.dll", so liegt das
wahrscheinlich an einer defekten "config.sys". Löschen
Sie dann aus dem Config-Verzeichnis die zugehörige
Konfigurationsdatei:
StarOffice 3.0: soffice3.cfg
StarWriter
3.0: swriter3.cfg
StarCalc 3.0: scalc3.cfg
StarDraw 3.0:
sdraw3.cfg
Grobe Sicherheitslücke im Web-Browser
Wer den
StarWriter auch als Internet-Browser verwendet, kann eine böse
Überraschung erleben.
Viele regen sich über die
mangelnde Sicherheit bei ActiveX-Controls im Internet auf. Denn
enthält eine HTML-Seite eine solche Komponente, wird diese im
Internet Explorer auf Ihren lokalen Rechner geladen und dort als
ganz normales Programm ausgeführt. Und jedes Programm kann
Dateien löschen, die Festplatte formatieren oder wichtige
Informationen übers Internet verschicken.
Während
sich jedoch die Augen auf Microsofts Steuerelemente richten, kommt
eine neue Gefahr auf: StarBasic, die Makrosprache des StarOffice.
q Mit ihr lassen sich oft benötigte Programmabläufe
automatisieren und anschließend per Knopfdruck aktivieren.
StarBasic hat einen recht großen Befehlsumfang, der auch
Dateioperationen erlaubt. Mit dem Befehls KILL löschen Sie
beispielsweise Dateien auf der lokalen Festplatte. Seit Version
4.0 erlaubt StarOffice, an ein Dokument gebundene StarBasic-Makros
in HTML-Seiten zu exportieren. Diese werden dann als
StarBasic-Script in die HTML-Seiten eingebunden und vom
StarWriter-Web beim Browsen ausgeführt. Dies ist mit
Sicherheit ein interessantes Feature, allerdings primär im
Intranet, wenn alle Arbeitsplätze mit StarOffice ausgerüstet
sind.
Ähnlich wie auch der Internet Explorer
ActiveX-Controls zurückweisen kann, läßt sich die
Ausführung von StarBasic-Skripts über
Extras/Optionen/Internet-Scripting unterdrücken. Doch das ist
ein Irrtum. Denn egal wie diese Option geschaltet ist,
xStarWriterx führt die Basic-Programme immer aus. Und wenn
Sie an besonders böse Menschen geraten, könnten diese
theoretisch über ihre Web-Seiten Ihre Dateien nach Belieben
löschen oder sonstigen Unfug auf Ihrem System anstellen. Wenn
Sie also weiterhin StarOffice als Browser benutzen wollen, dann
sollten Sie sich den Security-Fix bei StarDivision
unter
www.stardivision.de
besorgen.
Wer
sich den Bug einmal in natura anschauen will, kann - sofern er
StarOffice besitzt - auf der
Internet-Seite
http://members.aol.com/BodoMes/bugdemo.html
eine
ungefährliche Kostprobe nehmen.
Bodo Meseke/ib
Inhaltsverzeichnis als Hyperlink
Mit einem StarWriter-Makro
verwandeln Sie ein Inhaltsverzeichnis in ein HTML-Dokument mit
Hyperlinks.
Seit der Version 4.0 kann StarOffice ein
Inhaltsverzeichnis derart ins HTML-Format exportieren, daß
ein Klick auf einen Punkt des Inhaltsverzeichnisses Sie
automatisch an die entsprechende Stelle des Dokuments bringt.
Hierfür müssen beim Einfügen des
Inhaltsverzeichnisses in ein Dokument unter den Form-Optionen die
Hyperlinks definiert werden. Dies klappt jedoch nur, solange Sie
das Dokument mit StarWriter-Web öffnen.
Andere Browser
können mit dieser Art von Inhaltsverzeichnis nichts anfangen.
Es sei denn, Sie benutzen das Makro (Listing in Databox 11/97),
das uns der Leser Bodo Meseke zugesandt hat. Es nutzt eine schöne
Eigenschaft des StarWriter, nämlich die Speicherung von
Textmarken als Anker. Wenn Sie einen Text geschrieben und ein
Inhaltsverzeichnis (ohne Hyperlinks) eingefügt haben, starten
Sie einfach das Makro InhaltZuHTML.
In einem Dialog werden Sie
zuerst gefragt, wie viele Gliederungsebenen ausgewertet werden
sollen. Gültige Eingaben sind ganze Zahlen von 1 bis 5. Dann
sucht das Makro nach Absatzvorlagen namens Überschrift x und
fügt davor eine individuelle Textmarke ein. Abschließend
spürt die Routine die Absatzvorlagen Inhaltsverzeichnis x auf
und unterlegt jeweils die ganze Zeile mit einem Hyperlink zur
entsprechenden Textmarke.
Wenn sich das Inhaltsverzeichnis im
nachhinein ändert, macht das nichts. Lassen Sie einfach das
Makro noch einmal laufen.
Hilfedateien automatisieren
Dieses Basic-Script (Listing in
Databox 5/97) für StarWriter übernimmt Dokumente ins
Windows-HLP-Format.
In Ausgabe 2/97 haben wir in einem Projekt
(dort ab Seite 226) erklärt, wie Sie ein Dokument so
formatieren, daß das Microsoft-Hilfsprogramm "hcp.exe"
es in eine Windows-Hilfedatei konvertiert. Dieses Projekt und
damit das zugehörige Makro waren auf Word für Windows
ausgelegt. Nun wollen wir es auf die Basic-Variante von StarWriter
umsetzen.
Als Hilfethemen dienen dabei alle Absätze, die
als Formatvorlage "Überschrift" besitzen. Ist Ihr
Dokument entsprechend formatiert, so speichern Sie es in "Rich
Text Format". Zusätzlich zu diesem Dokument benötigen
Sie noch einen reinen ASCII-Text als Steuerdatei mit der Endung
HPJ. Dieser Text könnte etwa so
aussehen:
[OPTIONS]
TITLE=Meine
Help-Datei
COMPRESS=False
[FILES]
MeinText.rtf
[CONFIG]
BrowseButtons()
Haben
Sie beide Dateien angelegt, wechseln Sie auf die DOS-Ebene und
rufen dort den Hilfe-Compiler mit
hcp MeineHLP.HPJ
auf. Sie
finden ihn in CompuServe, auf der DOS-Databox oder im DIP
unter
http://www.pc-magazin.de
Dateien eines Verzeichnisses einfügen
Das
StarWriter-Makro (Listing in Databox 6/97) listet an der aktuellen
Cursorposition alle Dateien aller Unterverzeichnisse auf.
Dieses
Makro fügt an der Cursorposition das Inhaltsverzeichnis eines
Laufwerks oder Unterverzeichnisses ein. Dies ist praktisch, wenn
Sie eine Diskette oder CD mit einem gedruckten Inhaltsverzeichnis
versehen wollen.
Da StarBasic keine Rekursion beherrscht, muß
der Pfad immer über die Funktionen Upverz$ und Letztes$
analysiert werden, um den Verzeichnisbaum komplett zu durchsuchen.
Achten Sie darauf, daß das Startverzeichnis existiert, da
keinerlei Fehlerbehandlungen durchgeführt werden. Hinweis: In
StarBasic muß jede Anweisung in einer Zeile stehen. Ähnlich
wie auch in WordBasic und VBA können Sie mit einem
Sonderzeichen eine Zeile jedoch umbrechen. Da dieses Sonderzeichen
([Strg-Enter]) jedoch nicht sichtbar ist, haben wir es im Listing
als &quo "@"dargestellt.
Relationen einrichten
Mit dem StarOffice 5.0 lassen sich
relationale Datenbankverknüpfungen herstellen.
Relational
nennt man Datenbanken, bei denen mehrere Tabellen über ein
gemeinsames Schlüsselfeld (etwa das mit den Kundennummern)
verknüpft sind. Mit ihnen verwalten Sie Ihre Daten
effektiver, weil Sie die Informationen nur bei Bedarf
zusammenführen. Sie vermeiden Mehrarbeit bei der Dateneingabe
und vereinfachen die Datenpflege. Im StarOffice 5.0 steht eine
entsprechende Option für Tabellen zur Verfügung, die im
eigenen StarBase-Format vorliegen. Um zwei vorhandene Tabellen zu
verbinden, richten Sie in ihnen ein gleichnamiges Schlüsselfeld
ein. Sie müssen dieses Feld in untergeordneten Tabellen als
Primärschlüssel kennzeichnen. Öffnen Sie im
Explorer-Fenster den Ordner Tabellen im Verzeichnis der
entsprechenden Datenbank. Klicken Sie mit der rechten Maustaste
auf eine untergeordnete Tabelle, die Sie mit der Haupttabelle
verknüpfen möchten. Im Kontextmenü benutzen Sie den
Befehl Tabellenentwurf. Fügen Sie ein neues Feld ein, über
das die Verknüpfung hergestellt wird, etwa Kdnr (für
"Kundennummer"), und weisen Sie in der Spalte Feldtyp
das gewünschte Format zu, etwa Text. Klicken Sie mit der
rechten Maustaste auf den Zeilenkopf links neben dem neuen Feld,
und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl
Primärschlüssel. Ein Schlüsselsymbol im Zeilenkopf
kennzeichnet das Feld entsprechend. Schließen Sie die
Entwurfsansicht, und speichern Sie die Änderungen.
Anschließend fügen Sie der Haupttabelle ein
gleichnamiges Feld als Fremdschlüssel hinzu. Öffnen Sie
dazu die Entwurfsansicht der Haupttabelle, und legen Sie das neue
Feld Kdnr an. Wichtig ist, daß Sie den gleichen Feldtyp wie
in der ersten Tabelle zuweisen. Dieses Feld erhält keinen
Primärschlüssel. Speichern Sie die Änderungen, und
schließen Sie die Entwurfsansicht. Um die Verknüpfung
zwischen den Tabellen herzustellen, wählen Sie im Kontextmenü
des Ordners Tabellen im Explorer-Fenster den Befehl Relationen. Im
Verknüpfungseditor klicken Sie auf die Schaltfläche
Tabelle hinzufügen und übernehmen im Dialog die zu
verknüpfenden Tabellen mit der Schaltfläche Hinzufügen
in den Editor. Ziehen Sie nun das Referenzfeld (hier: (Kdnr) aus
einem Tabellenfenster auf das gleichnamige Feld im anderen
Fenster. Eine Verbindungslinie zeigt an, daß die Verknüpfung
hergestellt ist. Speichern Sie die Änderungen. Auf diese
Weise lassen sich beliebig viele Untertabellen mit einer
Haupttabelle verbinden.
Relationale Tabellen verknüpfen
Daten aus relational
verknüpften Tabellen führen Sie mit Hilfe von Abfragen
zusammen.
Mit Abfragen führen Sie bei einer Datenbank die
Informationen aus mehreren Tabellen zusammen. Damit StarOffice
Informationen aus verbundenen Tabellen korrekt zusammenführt,
müssen die Eingaben in den gleichnamigen Referenzfeldern
beider Tabellen (hier: Kdnr) bei zusammengehörenden
Datensätzen übereinstimmen. Um eine relationale Abfrage
zu erstellen, öffnen Sie den Ordner der gewünschten
Datenbank im Explorer-Fenster, klicken mit der rechten Maustaste
auf den Ordner Abfragen und wählen
Neu/Abfrage/Abfrageentwurf. Im Dialog Tabelle hinzufügen
übernehmen Sie alle Tabellen, die Sie verbinden möchten,
mit Hinzufügen. Anschließend klicken Sie im Dialog auf
Schließen. Im unteren Fenster des Entwurfseditors definieren
Sie die Inhalte der Abfrage. Wählen Sie in der ersten Spalte
im Feld Tabelle die Haupttabelle aus. Ordnen Sie in der Zeile
darüber das gewünschte Feld zu, und schalten Sie die
Option Sichtbar ein. Die nächsten Felder tragen Sie
entsprechend in die weiteren Spalten ein. Um Felder aus einer
verknüpften Nebentabelle zu integrieren, wählen Sie
dabei in Tabelle die entsprechende Untertabelle aus. Auf Wunsch
nehmen Sie weitere Einstellungen zur Filterung oder Sortierung
vor. Speichern Sie die Abfrage unter dem gewünschten Namen,
und schließen Sie die Entwurfsansicht. Im Ordner Abfragen
des Explorer-Fensters finden Sie die neue Abfrage, die Sie mit
einem Doppelklick ausführen.
Keine Hilfe?
Die kontextsensitive Hilfe des StarOffice
funktioniert nur dann, wenn Sie einige Tricks anwenden.
Benutzen
Sie in einem Dialog von StarOffice 5.0 die Hilfe-Taste, erscheinen
oft keine Hilfeinfos. Normalerweise zeigt StarOffice die
Kontexthilfe im HelpAgent an. Dies funktioniert aber nur, wenn die
Schaltfläche Anhalten im HelpAgent-Fenster deaktiviert ist.
Unverständlicherweise ist diese Schaltfläche nach jedem
Aufruf des StarOffice automatisch eingeschaltet, so daß die
Hilfe-Schaltfläche wirkungslos bleibt. Erschwerend kommt
hinzu, daß Sie keine Hilfe-Information sehen, wenn Sie das
HelpAgent-Fenster aus Platzgründen zur Titelleiste reduziert
haben. Trotz der Anforderung über die Hilfe-Schaltfläche
bleibt der HelpAgent im eingeklappten Zustand und kann nichts
anzeigen. Erst wenn Sie die Schaltfläche Aufklappen im
HelpAgent-Fenster betätigt haben, sehen Sie den gewünschten
Hilfetext. Dieses Verhalten irritiert besonders, wenn der
HelpAgent bereits im eingeklappten Zustand geladen ist. Haben Sie
ihn vorher beendet, wird er immerhin nach einem Klick auf die
Hilfe-Schaltfläche geladen allerdings mit der letzten
Fenstereinstellung, also gegebenenfalls zugeklappt. In einigen
Dialogen bleibt die Hilfe-Schaltfläche sogar wirkungslos,
wenn alle Einstellungen im HelpAgent stimmen. Beispiele dafür
finden Sie unter Extras/Optionen in den Dialogen Textdokument,
Tabellendokument, Präsentation oder Zeichnung.
Kontextsensitive Hilfe erhalten Sie hier jeweils nur zum Register
Raster; alle anderen Register wurden schlicht vergessen.
Cursor frei plazieren
Mit dem Direkt-Cursor positionieren
Sie die Einfügemarke an beliebigen Textstellen.
Um an
einer beliebigen Stelle in einem leeren Dokument etwas einzugeben,
mußten Sie bisher mehrmals die [Enter]-sowie die [Tab]-Taste
benutzen. Erst so ließ sich der Cursor an die entsprechende
Stelle bewegen. Der neue Direkt-Cursor von Star-Writer macht
diesen Umstand überflüssig. Mit diesem Werkzeug läßt
sich die Einfügemarke an jeder beliebigen Stelle im Dokument
plazieren. Aktivieren Sie dazu in der vertikalen Werkzeugleiste
das Symbol Direkt-Cursor, und klicken Sie die gewünschte
Stelle im Dokument an. Der Direkt-Cursor setzt die Einfügemarke
dort und erzeugt dabei automatisch die erforderlichen Absätze
und Tabulatoren. Probleme treten allerdings auf, wenn Sie das
Dokument nachträglich über Format/AutoFormat/Anwenden
auto-formatieren. Dabei werden je nach Ein-stellung sowohl die
leeren Absatzmarken als auch die Tabulatoren entfernt. Das Löschen
der Absatzmarken verhindern Sie, indem Sie vorher
Extras/Auto-Korrektur/ AutoFormat aktivieren und im Register
Optionen den Eintrag Leere Absätze entfernen ausschalten. Den
Einzug verändert Star-Office jedoch in jedem Fall: Selbst
wenn alle Optionen im Dialog AutoKorrektur ausgeschaltet sind,
entfernt das Programm die Tabulatoren und ordnet dem Absatz die
Vorlage Textkörper Einrückung zu, die jedoch nicht den
ursprünglichen Einzug rekonstruiert. Daher sollten Sie die
nachträgliche Autoformatierung nicht auf Doku-mente anwenden,
in denen Sie den Direkt-Cursor benutzt haben.
Störrischer Ausgangskorb
Falls der automatische
E-Mail-Versand streikt, helfen Sie per Menübefehl nach.
Mit
StarOffice verwalten Sie Ihre E-Mails ohne weiteres
Zusatzprogramm. Sehr praktisch ist dabei die Online-Schaltfläche,
die es erlaubt, E-Mails offline zu schreiben und dann auf
Knopfdruck gesammelt abzusenden. Leider kommt es dabei vor, daß
E-Mails nicht automatisch gesendet werden, obwohl Sie in den
Online-Modus wechseln. In einem solchen Fall stellen Sie die
Online-Verbindung her und markieren im Ausgangskorb-Fenster alle
E-Mails, die Sie versenden möchten, per Mausklick bei
gedrückter [Strg]-Taste. Klicken Sie mit der rechten
Maustaste in die Markierung, und benutzen Sie im Kontextmenü
den Befehl Erneut senden. Dadurch werden die E-Mails wie
ge-wünscht verschickt.
Individuelle Detailansicht
In der Detailansicht legen Sie
fest, welche Informationen auf dem Bildschirm erscheinen.
Bei
der Arbeit mit Ordnern bietet die Detailansicht des StarDesktop
größte Flexibilität. In diesem Modus läßt
sich für verschiedene Programmbereiche individuell festlegen,
welche Informationen auf dem Bildschirm erscheinen. Um diese
Ansicht zu erhalten, klicken Sie im aktuell geöffneten Ordner
auf die Schaltfläche Details in der Objektleiste. Die
Konfiguration der Ansicht geschieht nun mit Hilfe des
Kontextmenüs, das Sie mit einem Rechtsklick auf einen
beliebigen Spaltenkopf unterhalb der Objektleiste aufrufen. Hier
fin-den Sie im Menü Einfügen zusätzliche Spalten,
die je nach Arbeitssituation zur Verfügung stehen. Falls Sie
beispielsweise den E-Mail-Ausgangskorb geöffnet haben, bietet
dieses Menü zusätzliche Spalten wie Autor oder Priorität
an, die sich mit einem Klick auf den entsprechenden Befehl direkt
einfügen lassen. Die Reihenfolge der einzelnen Spalten
verändern Sie per Drag&Drop, indem Sie einen Spaltenkopf
an eine andere Position ziehen. Um eine Spalte komplett zu
entfernen, klicken Sie den entsprechenden Spaltenkopf mit der
rechten Maustaste an und benutzen den Befehl Entfernen. Durch
Ziehen der Trennlinie rechts vom Spaltenkopf mit der Maus
verändern Sie die Spaltenbreite, oder Sie passen diese per
Doppelklick auf die Trennlinie automatisch an den längsten
Eintrag an. Um Einträge neu zu sortieren, genügt ein
Klick auf den gewünschten Spaltenkopf.
Dateien schnell finden
Mit Hilfe der integrierten
Suchfunktionen finden Sie schnell eine Datei im aktiven
Ordner.
Falls sich zahlreiche Dateien in einem Ordner befinden,
kostet es viel Zeit, eine gewünschte Datei zu finden. Hier
helfen Ihnen die Suchfunktionen des StarDesktop weiter.
Grundsätzlich ist zu beachten, daß die Suchfunktionen
des StarOffice nur in der Detail- bzw. Vorschau-Ansicht zur
Verfügung steht, nicht aber in der Symboldarstellung. Diese
ist standardmäßig eingestellt. Folgendermaßen
schalten Sie die Detailansicht ein: Öffnen Sie mit Hilfe des
Explorer-Fensters den gewünschten Ordner, so daß dessen
Inhalt im großen Desktop-Fenster erscheint, und aktivieren
Sie die Schaltfläche Details in der Objektleiste über
dem Fenster. Um eine Suche durchzuführen, tippen Sie die
gewünschte Zeichenfolge ein. Standardmäßig ist die
Mehrfachsuche eingeschaltet. Geben Sie in diesem Mo-dus
beispielsweise st ein, führt StarOffice eine
Teilzeichen-suche durch und markiert alle Dateien, die diese
Buchstabenfolge irgendwo im Namen enthalten. Um die Suche
einzugrenzen, geben Sie die nächsten Buchstaben des
Suchbegriffs beispielsweise steuer ein, bis die gewünschte
Datei ge-funden ist. Falls Sie den Namensanfang der gesuchten
Datei kennen, bringt Sie die Einfachsuche schneller zum Ziel.
Schalten Sie dazu die Schaltfläche Mehrfach-Suche in der
Objektleiste aus, und gehen Sie wie beschrieben vor. Im
Unterschied zur Mehrfachsuche werden hier nur Zeichen am Anfang
einer Datei berücksichtigt. Wenn Sie einen Buchstaben
eingeben, springt die Markierung zur ersten Datei, die mit diesem
Buchstaben beginnt. Durch die Eingabe weiterer Buchstaben grenzen
Sie die Suche ein. Der aktuelle Such-String erscheint jeweils in
der Statusleiste unter dem Ordnerfenster. Die Eingaben lassen sich
hier bei Bedarf mit der [Rückschritt]-Taste löschen.
News-Account retten
Richten Sie defekte
T-Online-Newsgroup-Accounts ohne Datenverlust neu ein.
StarOffice
5 arbeitet unter Umständen nicht einwandfrei, wenn Sie einen
Newsgroup-Account einrichten und dabei den T-Online-Server
verwenden. Hier kann der Fehler auftreten, daß gelesene
Nachrichten nicht auf gelesen gesetzt wurden. Dies bedeutet, daß
beispielsweise beim Öffnen des News-Accounts ständig die
Angabe (100/100) erscheint, auch wenn Sie bereits 20 Nachrichten
gelesen haben und (80/100) korrekt wäre. Auch Markierungen
von Nachrichten sind beim nächsten Öffnen des Accounts
verschwunden. Um diese Probleme zu beheben, richten Sie den
T-Online-News-Account neu ein. Damit Ihre Einstellungen und die
gespeicherten Nachrichten erhalten bleiben, klicken Sie mit der
rechten Maustaste den Ordner des T-Online-News-Accounts im
Explorer-Fenster an und benutzen den Befehl Datei/Exportieren.
Vergeben Sie einen Dateinamen, und speichern Sie die Account-Daten
im voreingestellten Format StarOffice Account (ASCII).
Anschließend wählen Sie den T-Online-News-Account im
Explorer-Fenster aus und löschen ihn mit der [Entf]-Taste.
Klicken Sie den Ordner Explorer mit der rechten Maustaste an, und
richten Sie mit Neu/News den Account neu ein. Dazu tragen Sie im
Empfangen-Register die Zeile
news.btx.dtag.de
in das Feld
Server ein. Vergeben Sie den bisher verwendeten Account-Namen im
Register Allgemein, und schließen Sie mit OK ab. Zum Schluß
stellen sie den ursprünglichen Zustand wieder her, indem Sie
die gespeicherten Account-Daten im Kontextmenü des neuen
News-Ordners mit Datei/Importieren laden. Die entsprechende Datei
hat die Endung mbx.
Euro-Rechner
Eine mitgelieferte Tabelle ermöglicht
Euro-Umrechnungen in 18 Währungen.
Falls Sie gerade keinen
Euro-Taschenrechner zur Hand haben, bietet Ihnen das StarOffice
5.1 eine fertige Tabelle, mit der Sie Umrechnungen rund um den
Euro schnell durchführen. Um diese zu laden, öffnen Sie
im Explorer-Fenster den Ordner Beispiele/Tabellen. Hier finden Sie
die Datei Euro-Um-rechner. sdc, die Sie per Doppelklick aufrufen.
Die Tabelle rechnet Euro-Beträge automatisch in 18 Währungen
um. Überschreiben Sie dazu einfach die Vorgabe 100,00 ? in
Zelle F4 mit dem gewünschten Euro-Betrag. Umgekehrt lassen
sich auch beliebige Beträge der verschiedenen Landeswährungen
in Euro umrechnen. Geben Sie dazu in Spalte F in der Zeile der
gewünschten Währung einen Betrag ein. Um beispielsweise
zu erfahren, wieviel 12 000 Peseten in Euro sind, tragen Sie 12
000 in die Zelle F9 und in der Zeile Spanische Pesete ein. Das
Ergebnis erscheint oben im Euro-Feld F4.
Fehlende Filter nachrüsten
Die neueste Version des
StarOffice 5.1 enthält die bisher fehlenden Word for
Word-Filter (W4W).
In älteren Download-Versionen des
StarOffice 5.1 fehlen einige gebräuchliche Importfilter,
beispielsweise für Word für DOS, WinWord 2.0, Lotus
AmiPro, WordPerfect oder WordStar. Diese Filter stammen aus dem
Programm Word for Word und werden des-halb W4W-Filter genannt.
Falls Sie einen oder mehrere dieser Importfilter benötigen,
besorgen Sie sich die neueste Version des StarOffice 5.1. Die
aktuelle Version umfaßt 65 MByte und steht im Internet unter
der Adresse
www.sun.com/products/staroffice/
get.html
zum Download bereit. Die Filter sind für fremde
Texte zwingend notwendig.
Hartnäckige Suche
Wird beim Blättern plötzlich
die Suchfunktion aktiv, schalten Sie diese aus.
Wenn Sie im
StarOffice die Suchen & Ersetzen-Funktion benutzen und den
Dialog anschließend schließen, bleibt die Suchfunktion
aktiv. Das stört, wenn Sie in der vertikalen Scroll-Leiste
auf eine der beiden Doppelpfeil-Schaltflächen klicken, die
Sie zum Anfang der nächsten Seiten bringen soll. In diesem
Fall wird aber die Suchfunktion aktiv und zeigt Ihnen den nächsten
gefundenen Suchbegriff im Dokument an. Dadurch lassen sich
Suchaktionen durchführen, ohne daß der Suchen &
Ersetzen-Dialog geöffnet ist. Wünschen Sie dies nicht,
klicken Sie auf die kleine Schaltfläche Navigation mit dem
Punkt, die sich zwischen den beiden Doppelpfeilen befindet. In der
Abrißleiste klicken Sie das Symbol Seite an. Nun verhält
sich StarWriter wieder wie gewohnt: Wenn Sie anschließend
auf eine der Doppelpfeil-Schaltflächen klicken, erscheint der
Anfang der nächsten Seite.
Keinen Termin versäumen
Stellen Sie sicher, daß
der Terminkalender automatisch bei jedem Start geladen wird.
Wenn
Sie Ihre Termine mit StarOffice verwalten, richten Sie das
Programm so ein, daß der Termin-Manager Star-Schedule beim
Start automatisch geladen wird. So stellen Sie sicher, daß
Sie an Ih-re Termine erinnert werden. Dazu öffnen Sie das
Explorer-Fenster, klicken den Ordner StarSchedule mit der rechten
Maustaste an und benutzen im Kontextmenü den Befehl
Eigenschaf-ten. Im Register Einstellungen des Dia-logs schalten
Sie die Option StarSchedu-le Dienst zusammen mit dem Office
star-ten ein und schließen mit OK ab. Beim nächsten
Start wird StarSchedule automatisch im Hintergrund geladen und
erinnert Sie an anstehende Termine. Legen Sie in StarSchedule
einen neuen Termin mit der Option Erinnerung an, fragt StarOffice,
ob das automatische Laden des Termin-Managers aktiviert werden
soll. Klicken Sie hier auf Nein, oder deaktivieren Sie die
Abfrage, bleibt die Erinnerung-Option eingeschaltet.
Absturz durch Papierkorb
Falls der Papierkorb des StarOffice
Abstürze verursacht, richten Sie diesen neu ein.
Beim
Versuch, den eingebauten Papierkorb zu leeren, stürzt das
StarOffice 5.1 unter Umständen komplett ab. Dieser schwere
Fehler tritt auf, wenn die Verwaltungsdateien des Löschspeichers
defekt sind. Um das Problem zu beheben, setzen Sie den Papierkorb
komplett in den ursprünglichen Zustand zurück, der
direkt nach der Installation bestand. Gelöschte Dateien, die
Sie zuvor in den Papierkorb verschoben haben, gehen dabei
allerdings unwiderruflich verloren. Damit die Wiederherstellung
funktioniert, darf das StarOffice nicht geladen sein. Falls nötig,
beenden Sie also das Programm. Anschließend starten Sie
einen Datei-Manager, beispielsweise den Windows Explorer, und
wechseln in das Star-Office-Verzeichnis. Dies ist standard-mäßig
der Ordner C:\Office51. Öffnen Sie hier das Unterverzeichnis
Store, und benennen Sie die Datei Trashcan.scs in Trashcan.org um.
Auf gleiche Weise verfahren Sie mit der Datei Papierkorb.scs, die
sich im Unterverzeichnis Office51\Explorer befindet. Anschließend
starten Sie das StarOffice neu. Die beiden umbenannten Dateien
werden dabei automatisch neu angelegt, und der Papierkorb arbeitet
wieder ohne Probleme.
Bilder-CDs im Griff
Um Clipart-CDs komfortabel zu sichten,
nehmen Sie diese in die Gallery auf.
Vollgepackte Bilder-CDs
mit mehreren tausend Grafiken und Cliparts gibt es überall
für ein paar Mark. Das Problem ist nur, die Bilderflut auf
einer solchen CD in den Griff zu bekommen. Hier hilft StarOffice:
Sie nehmen die CD als neuen Ordner in die Gallery auf und sichten
dann den Inhalt komfortabel mit Hilfe des Beamers. Dazu öffnen
Sie das Explorer-Fenster und klicken mit der rechten Maustaste auf
den Ordner Gallery. Über den Befehl Neues Thema im
Kontextmenü aktivieren Sie das Register Dateien und klicken
auf Dateien suchen. Im Auswahldialog geben Sie in das Feld Pfad
die Pfadbezeichnung des CD-Laufwerks ein, beispielsweise mit der
Kennung: E:\.
Aktivieren Sie im Dialog die Option
Unterverzeichnisse, und klicken Sie auf Auswählen. Nun
erscheint die Dateiliste im Register Dateien. Um nur einige
Grafiken in die Gallery zu übernehmen, schalten Sie die
Option Vorschau ein. Dann wählen Sie die gewünschten
Einträge in der Liste mit gedrückter [Strg]-Taste aus
und klicken auf Hinzufügen. Alternativ erfassen Sie die
komplette CD mit der Schaltfläche Alle Hinzufügen.
StarOffice erfaßt nun die Dateien und erzeugt die
Vorschaubilder. Je nach Anzahl der Bilder dauert dies eine ganze
Weile. Ein leerer Dialog signalisiert das Ende des Vorgangs.
Wechseln Sie zum Register Allgemein. Hier tragen Sie in das Feld
oben den Titel der Cliparts-CD ein und schließen mit OK ab.
Der neue Ordner erscheint im Verzeichnis Gallery. Damit Sie den
Inhalt im Beamer sichten können, klicken Sie doppelt auf
diesen Ordner. Der Beamer zeigt jetzt die Vorschaubilder der
Grafiken, die Sie erfaßt haben. Beachten Sie: Damit Sie
Objekte per Drag&Drop aus dem Beamer in Dokumente einfügen
können, muß die Quell-CD eingelegt sein.
Falscher Gedankenstrich
So verhindern Sie, daß die
Auto-Korrektur Gedankenstriche an falschen Stellen erzeugt.
Die
etwas übereifrige AutoKorrektur des StarOffice 5.1 verursacht
einen ty-pographischen Fehler: Schreiben Sie im Text verkürzte
Aufzählungen im Stil von "Autokauf und -finanzierung",
ersetzt das StarOffice den Bindestrich durch einen breiteren
Gedankenstrich, der hier nicht hingehört. Dieser kleine Bug
läßt sich einfach korrigieren. Schalten Sie zunächst
die automatische Ersetzung von Gedankenstrichen aus. Dazu benutzen
Sie den Befehl Extras/ AutoKorrektur/ AutoFormat und wechseln in
das Register Optionen. Hier deaktivieren Sie beide Checkboxen des
Punkts Gedankenstriche ersetzen. Öffnen Sie das Register
Ersetzen des Dialogs. Hier überschreiben Sie den Inhalt des
Felds Kürzel mit zwei Bindestrichen. Wechseln Sie mit [Tab]
in das Feld Ersetzen durch, und betätigen Sie die
Tastenkombination [Alt-0150] auf dem Nummernblock. Damit fügen
Sie den Gedankenstrich ein, der im Dialog zunächst als dicker
senkrechter Strich erscheint. Klicken Sie auf Neu, um den
Korrektureintrag hinzuzufügen, und schließen Sie mit OK
ab. Die falsche Ersetzung des Bindestrichs tritt nun nicht mehr
auf. Um einen Gedankenstrich zu erhalten, geben Sie wie gewohnt ""
ein und drücken die Leertaste.
Build-Nummer ermitteln
Ein versteckter Bildschirm zeigt die
interne Versionsnummer und die Entwickler-Credits an.
Von
StarOffice 5.1 sind mehrere Zwischenversionen im Umlauf, die sich
in Details unterscheiden. Diese sind unabhängig von der
Versionsnummer 5.1, die gleich bleibt durch verschiedene
Build-Nummern gekennzeichnet. Die Build-Nummer ist wichtig, wenn
Sie sich bei Problemen an den Hersteller oder an eine Newsgroup
wenden. So stellen Sie fest, mit welcher Build Sie arbeiten:
Benutzen Sie den Befehl Hilfe/Info über StarOffice. Halten
Sie die [Strg]-Taste fest, und drücken Sie die Tasten [S],
[D] und [T]. Der Dialoginhalt rollt nun langsam nach oben, und Sie
sehen die interne Versionsnummer des verwendeten StarOffice,
gefolgt von den Namen der Programmentwickler.
Pfeile ohne Spitzen
Aufgrund eines Bugs erzeugt die Funktion
zum Zeichnen von Pfeilen nur einfache Linien.
Mit der global
verfügbaren Zeichnen-Werkzeugleiste von StarOffice legen Sie
grafische Elemente direkt in Ihren Dokumenten an. Dabei können
Sie mit dem Programm auch Pfeile zeichnen allerdings nur auf dem
Papier, denn in der Praxis funktioniert dies nicht. Diese Funktion
erhalten Sie erst, wenn Sie die Schaltfläche
Zeichenfunktionen anzeigen auf der Werkzeugleiste länger
anklicken. Anschließend wählen Sie in der Leiste das
Werkzeug Linie aus. In der Objektleiste erscheint nun der Button
Linienendenstil, der Ihnen mehrere Pfeilformen in einem grafischen
Popup-Menü anbietet. Es ist egal, welchen Stil Sie hier
auswählen, um einen Pfeil zu zeichnen: Sie erhalten immer nur
eine normale Linie. Diesen Bug will der Hersteller in der nächsten
Version
des StarOffice beheben. Mit etwas Handarbeit erhalten
Sie trotzdem die gewünschte Pfeilform. Markieren Sie eine
vorhandene Linie im Dokument, und benutzen Sie im Kontextmenü
den Befehl Linie. Im Register Linie des Dialogs wählen Sie
rechts im Listenfeld Stil die gewünschte Pfeilform aus.
Darunter im Feld Breite erhöhen Sie den Wert, bis die
gewünschte Pfeilform vorliegt. Dies läßt sich
einfach mit der Vorschau kontrollieren. Die beschriebenen
Maßnahmen lassen sich für beide Linienenden separat
vornehmen. Mit OK schließen Sie ab.
Numerierung entfernen
Mit einem regulären Ausdruck
löschen Sie automatisch die komplette Kapitelnumerierung im
Dokument.
Wenn Sie eine wissenschaftliche Arbeit aus einem
Fremdformat importieren, um diese mit StarOffice zu verarbeiten,
müssen Sie gegebenenfalls die Numerierung der Überschriften
entfer-nen. Wenn Sie das nicht manuell erledigen wollen, verwenden
Sie die Suchen und Ersetzen-Funktion. Dabei setzen Sie einen
regulären Ausdruck ein, der alle Numerierungen automatisch
löscht. Reguläre Ausdrücke sind Platzhalter für
Zeichen und interne Layoutfunktionen, mit denen sich im Rahmen von
Suchen und Ersetzen spezielle Aufgaben erledigen lassen. Mit
diesen Platzhaltern finden Sie beispielsweise Absatzmarken,
Tabulatoren oder Leerzeilen. Die folgende Anleitung gilt für
Numerierungen im Stil 1.2.3, denen ein Tabulator folgt. Um solche
Einträge automatisch zu entfernen, benutzen Sie den Befehl
Bearbeiten/Suchen und Ersetzen und aktivieren im Dialog die Option
Regulärer Ausdruck. Im Feld Suchen nach tragen Sie den
Ausdruck
^.*\..*\t
ein. Das Feld Ersetzen durch lassen Sie
frei. Mit der Schaltfläche Alle Ersetzen löschen Sie
alle Numerierungen im gesamten Dokument. Der verwendete reguläre
Ausdruck findet alle Zeichenfolgen (.*) zwischen dem Zeilenanfang
(^) und einem Tabulator (\t), die mindestens einen Punkt enthalten
(\.). Da im regulären Ausdruck das Punkt-Zeichen (.) als
Platzhalter für ein Zeichen interpretiert wird, müssen
Sie hier den Punkt durch einen vorgestellten Backslash
kennzeichnen (mas-kieren), um das entsprechende Zeichen im
Dokument zu finden. Solche Sonderzeichen lassen sich alternativ
auch in eckige Klammern fassen. Mit [*] oder \* finden Sie
beispielsweise das Sternchen im Text. Eine komplette Auflistung
der regulären Ausdrücke erhalten Sie in der
StarOffice-Hilfe unter dem Suchbegriff Regulärer Ausdruck.
Fehlerhafte Globaldokumente
Ein Bug beeinträchtigt die
Aufteilung von langen Dokumenten in mehrere
Einzeldateien.
StarOffice verwaltet Dateien in einem
Globaldokument. Um eine große Datei in ein Globaldokument
umzuwandeln, wählen Sie Datei/ Senden/Globaldokument
erzeugen. Star-Office teilt das Dokument kapitelweise auf, indem
es alle Textabschnitte in einzelne Dateien exportiert, die mit der
Absatzformatvorlage Überschrift1 formatiert sind. Bei der
Übertragung bleiben allerdings alle Seitenvorlagen auf der
Strecke, die Sie vorher im Quelldokument indi-viduell zugewiesen
haben. Nach der Aufteilung weist StarOffice allen Teildokumenten
die Seitenvorlage Standard zu. Dies ist ein schwerwiegender
Fehler, da sich das gesamte Layout gravierend ändert, wenn
Sie im Quelldokument andere Seitenvorlagen verwendet haben.
Möglicherweise stimmt der Seitenumbruch nicht mehr, oder
eingebundene Bilder sind fehlerhaft pla-ziert. Um das
ursprüngliche Layout wiederherzustellen, müssen Sie die
Seiten-vorlagen in allen Teildokumenten von Hand neu zuweisen.
Dazu öffnen Sie das Globaldokument, das Sie an der
Datei-endung .sgl erkennen. Die einzelnen Teildokumente rufen Sie
per Doppelklick auf die Dateinamen im Navigator-Fenster des
Globaldokuments auf. Im Teildokument plazieren Sie dann den Cursor
im gewünschten Abschnitt. Daraufhin aktivieren Sie im
Stylist-Fenster Absatzvorlagen die Schaltfläche
Seitenvorlagen und weisen dort die gewünschte Vorlage aus der
Liste zu. Um ein Buchlayout mit unterschiedlichen Satzspiegeln zu
erzielen, stehen Ih-nen die Vorlagen Linke Seite und Rech-te Seite
zur Verfügung. Dieser Bug im StarOffice soll nach Angaben des
Herstellers in der nächsten Version behoben sein.
Programme starten nicht
So gehen Sie vor, wenn sich keine
externen Anwendungen im StarOffice mehr starten lassen.
Es ist
nicht ungefährlich, Einstellungen in den StarOffice-Optionen
zu ändern. Wenn Sie dort das Starbasic-Scrip-ting
deaktivieren, lassen sich keine exter-nen Programme im StarOffice
mehr aus-führen. Statt dessen erhalten Sie folgende
Fehlermeldung, wenn Sie eine Anwendung über den Ordner
Start/Programme aufrufen möchten:
Aktion nicht
unterstützt. Die Operation wird auf dem vorliegenden
Betriebssystem nicht unterstützt.
Verantwortlich ist eine
interne Konfigu-rationsänderung, welche die Aus-führung
der lokalen StarBasic-Scripts verhindert. Damit Sie wieder
Programme ausführen können, öffnen Sie den Dialog
Extras/Optionen. Klicken Sie auf das Pluszeichen im Eintrag
Browser. In der aufklappenden Liste darunter wählen Sie den
Eintrag Scripting aus. Das beschriebene Problem tritt auf, wenn
hier im Bereich StarBasic-Script die Option nie aus-führen
aktiviert ist. Schalten Sie hier die Standard-Option gemäß
Liste wieder ein, und schließen Sie mit OK ab. Anschließend
lassen sich externe Programme wieder in StarOffice ausführen.
Standard-Desktop wiederherstellen
Um die
Standardeinstellungen im Desktop wiederherzustellen, löschen
Sie einige Systemdateien.
Der StarOffice-Desktop lässt
sich individuell einrichten und bietet dazu zahlreiche
Gestaltungs- und Einstellmöglichkeiten. Leider haben die
Entwickler eine Option vergessen, um bei Bedarf die
Standardeinstellungen des Desktops wiederherzustellen. Abhilfe:
Löschen Sie einige Systemdateien, die StarOffice beim
nächsten Start automatisch mit den Standardeinstellungen neu
anlegt. Vorher legen Sie Sicherheitskopien an. Alternativ können
Sie die Dateien vorher umbenennen. Um die Standardeinstellungen
des Desktops wiederherzustellen, beenden Sie StarOffice und öffnen
den Ordner X:\Office51 mit einem Dateimanager, etwa dem Windows
Explorer. Der Kennbuchstabe X steht für das Lauf-werk, auf
dem StarOffice installiert ist. Wechseln Sie in das
Unterverzeichnis explorer, benennen Sie die Datei arbeitsplatz.scs
in arbeitsplatz.org um und im Unterverzeichnis Store die Datei
file.scs in file.org. Dadurch löschen Sie die
benutzerdefinierten Einstellungen für den Explorer und für
die Ordner. Um wieder die Original-Menüs und
-Funktionsleisten zu erhalten, benennen Sie die Datei soffice.cfg
im Unterverzeichnis Config der StarOffice-Installation um.
Anschließend starten Sie StarOffice, wobei die umbenannten
Dateien neu angelegt werden. Der StarDesktop präsentiert sich
wieder mit den Standardeinstellungen.
Tote Mails im Papierkorb
Ein Bug sorgt dafür, daß
sich alte E-Mails nicht aus dem StarOffice-Papierkorb löschen
lassen.
Sie nutzen die E-Mail-Funktion von StarOffice. E-Mails,
die Sie aus dem Eingangskorb löschen, legt StarOffice im
integrierten Papierkorb ab. Infolge eines Bugs lassen sich diese
E-Mails nicht mehr entfernen, wenn Sie den Papierkorb entleeren.
Sie erhalten den Hinweis, daß diese Dateien nicht gelöscht
werden können, weil Sie im Offline-Modus arbeiten. Beenden
Sie StarOffice. Öffnen Sie mit einem Dateimanager den Ordner
X\Office51\Store\Trash, und löschen Sie die E-Mail-Dateien,
die sich nicht mehr aus dem Papierkorb entfernen lassen. Dann
starten Sie StarOffice neu. Wenn das nichts nützt, beenden
Sie das Programm. Löschen Sie alle Dateien im Ordner
Store/Trash, oder verschieben Sie sie in einen anderen Ordner.
Benennen Sie die Datei trashcan.scs im Verzeichnis Store in
trashcan.org um. Dadurch setzen Sie den Cache für den
Papierkorb zurück. Nach dem nächsten Start von
StarOffice besteht das beschriebene Problem nicht mehr. Der
Papierkorb ist leer; die bisher enthaltenen Objekte lassen sich
nicht wiederherstellen.
Arbeiten in HTML
Ein Umschalter versetzt Sie in die Lage,
den Quelltext von HTML-Seiten zu bearbeiten.
Internet-Seiten
lassen sich mit StarOffice im anschaulichen WYSIWYG-Modus
zusammensetzen. Das funktioniert nicht, wenn Sie Sonderfunktionen
wie CGI-Programme oder JavaScript-Listings in ein HTML-Dokument
integrieren möchten. Mit wenigen Arbeitsschritten bewegen Sie
den Web-Designer dazu, den Quelltext von HTML-Seiten zu
bearbeiten. Blenden Sie im Menü Ansicht/Symbolleisten die
Werkzeugleiste ein. Öffnen Sie das gewünschte
HTML-Dokument. Hier aktivieren Sie die Schaltfläche
HTML-Quelltext anzeigen. Sie können nun den Quelltext ändern.
Um die Änderungen in der Vorschau anzuzeigen, schalten Sie
den Button HTML-Quelltext anzeigen wieder aus.
Absturz am Arbeitsplatz
Vermeiden Sie Programmabstürze
beim Öffnen des Arbeitsplatz-Ordners.
Nutzen Sie das
StarOffice intensiv über einen längeren Zeitraum,
reagiert das Programm häufig instabil. Wenn Sie im
Explorer-Fenster das Pluszeichen neben dem Ordner Arbeitsplatz
anklicken, um die Liste der Laufwerke einzublenden, stürzt
das System ab. Windows meldet dann eine
allgemeine
Schutzverletzung im Modul CNT516MI.DLL 0157:1c56202a
Dieser Bug
tritt bei Releases auf, die vor StarOffice 5.1a erschienen sind.
Die Ursache ist ein Defekt in der Programmkonfiguration. Um den
Fehler zu beheben, schließen Sie StarOffice. Benutzen Sie
den Windows Explorer oder einen anderen Dateimanager, und wechseln
Sie in das Verzeichnis X:\Office51\explorer. X steht dabei für
den Kennbuchstaben des Laufwerks, auf dem StarOffice installiert
ist. In diesem Verzeichnis löschen Sie die Datei
arbeitsplatz.scc. Anschließend öffnen Sie das
Unterverzeichnis X:\Office51\Config und löschen hier die
Datei soffice.cfg. Dann booten Sie Windows neu und starten
StarOffice. Die gelöschten Konfigurationsdateien werden in
den Standardeinstellungen neu angelegt. Der Fehler tritt nicht
mehr auf.
Eigene Autoformate
Mit eigenen Autoformaten gestalten Sie
Tabellen in wissenschaftlichen Arbeiten.
Sie möchten alle
Tabellen in einem großen Dokument mit möglichst wenig
Aufwand gleichartig formatieren. Dazu erzeugen Sie mit der
Autoformat-Funktion für Tabellen eigene Gestaltungsmuster.
Nehmen Sie eine Tabelle, die Text und Zahlenwerte enthält.
Weisen Sie Attribute wie Füllfarben für den
Zellhintergrund, Umrandungen, Schriftarten, Textauszeichnungen und
weitere benötigte Formatierungen zu. Markieren Sie die
Tabelle, und wählen Sie Format/AutoFormat. Im Dialog
Autoformat klicken Sie auf Hinzufügen. Vergeben Sie im Dialog
Autoformat hinzufügen im Feld Name eine Bezeichnung des neuen
Gestaltungsmusters, beispielsweise Eigen 1. Mit OK übernehmen
Sie das neue Autoformat. Es erscheint in der Liste des
Autoformat-Dialogs und lässt sich auf beliebige Tabellen
übertragen.
Explorer verfälscht Dateidatum
Bei Dateioperationen
verändert der StarOffice-Explorer eigenmächtig das
Dateidatum.
StarOffice stellt über das Explorer-Fenster
integrierte Funktionen zur Dateiverwaltung zur Verfügung.
Leider hat sich hier ein Bug eingeschlichen: Wenn Sie Dateien mit
Hilfe des Explorer-Fensters kopieren oder verschieben, ersetzt
StarOffice das ursprüngliche Datei- durch das aktuelle
Systemdatum. Auch die Zeitangabe der Datei wird entsprechend
verändert. Dieser Bug tritt auf, wenn Sie im Explorer unter
Arbeitsplatz einen beliebigen Ordner auf Ihrer Festplatte per
Doppelklick öffnen und Dateien aus dem großen Fenster
in einen anderen Ordner in der Explorer-Liste ziehen. Er soll in
der nächsten Version behoben sein. Um die ursprünglichen
Datums- und Zeitangaben der Dateien zu behalten, bleibt Ihnen
nichts anderes übrig, als zum Kopieren oder Verschieben von
Dateien einen anderen Datei-Manager einzusetzen. Unter Windows 98
benutzen Sie dazu den Windows Explorer, den Sie mit [Win-E]
schnell aufrufen können.
Automatisierter Seriendruck
Ein Feldbefehl sorgt automatisch
für korrekt gestaltete Adresszeilen in Serienbriefen.
Beim
Drucken von Serienbriefen treten häufig kleine, aber unschöne
Fehler im Bereich der Empfängeradresse auf. Ein typisches
Problem sind führende Leerstellen, die erscheinen, falls das
erste Datenfeld in einer Zeile leer bleibt. Diese Gefahr besteht
beispielsweise bei fol-gender Serienbrief-Adresszeile:
<LAND>
<PLZ> <ORT>
Im Druck erscheint hier eine führende
Leerstelle, wenn das Feld <LAND> des aktuell verknüpften
Datensatzes leer ist, also kein Landeskürzel wie D für
Deutschland enthält. Der Feldbefehl Bedingter Text vermeidet
das. Zusätzlich fügt dieser Befehl auf Wunsch einen
Bindestrich hinter dem Landeskürzel ein, wenn das Feld <LAND>
Daten enthält. Auf diese Weise erhalten Sie immer eine
korrekt gestaltete Ortszeile im Adressbereich. Um den Ausdruck des
Landeskürzels zu automatisieren, löschen Sie zunächst
die Leerstelle zwischen den Feldern <LAND> und <PLZ>.
Platzieren Sie den Cursor direkt zwischen diesen bennen Feldern,
und rufen Sie mit der Tas-tenkombination [Strg-F2] den Dialog
Feldbefehle auf. Hier aktivieren Sie das Register Funktionen und
wählen in der Liste links den Eintrag Bedingter Text aus.
Tragen Sie nun LAND != "" in das Feld Bedingung ein. In
das Feld Dann geben Sie einen Bindestrich - ein, das Feld Sonst
lassen Sie frei. Mit Einfügen übernehmen Sie den neuen
Feldbefehl. Die Bedingung LAND != "" bedeutet: Das Feld
<LAND> ist nicht leer. Ist diese Bedingung wahr, fügt
der Feldbefehl im Serienbrief automatisch einen Bindestrich hinter
dem Landeskürzel ein. Im anderen Fall passiert nichts. Da Sie
die Leerstelle zwischen den beiden Feldern entfernt haben,
erscheint im Ausdruck keine führende Leerstelle mehr. Soll
statt des Bindestrichs ein Leerzeichen hinter dem Landeskürzel
erscheinen, geben Sie in das Feld Dann des Feldbefehls eine leere
Stelle ein.
Störende Verbindung
So schalten Sie den automatischen
Aufbau einer InternetVerbindung in StarOffice ab.
Sie können
mit StarOffice nach dem Start eine Verbindung zum Internet
herstellen und die E-Mail- und News-Accounts aktualisieren lassen.
Dazu müssen Sie im Eigenschaften-Dialog eines Accounts die
Option Aktualisierung durch Internet-Update eingeschaltet haben.
Diese Option erhalten Sie, indem Sie einen E-Mail- oder
News-Account im Explorer-Fenster mit der rechten Maustaste
anklicken. Dann wählen Sie den Befehl Eigenschaften und
öffnen das Register Inhalte. Stört Sie der automatische
Verbindungsaufbau, weil Sie nur einen Text oder eine Tabelle
bearbeiten möchten, deaktivieren Sie die Online-Schaltfläche
in der Funktionsleiste. Mit diesem Button schalten Sie zwischen
Online- und Offline-Modus um. Im Offline-Modus (ausgeschaltet)
führt StarOffice keine automatischen Internet-Updates von
E-Mail- oder News-Accounts durch, so dass keine Verbindung
aufgebaut wird. Soll die automatische Aktualisierung wieder zur
Verfügung stehen, wechseln Sie mit einem Klick auf die
Online-Tas-te in den Online-Modus. Soll die Aktualisierung nur auf
Anforderung erfolgen, schalten Sie für jeden Account die
Option Aktualisierung durch Internet-Update unter
Eigenschaften/Inhalte aus. Die entsprechenden Accounts werden
jetzt nur noch aktualisiert, wenn Sie diese im Explorer-Fenster
per Doppelklick öffnen.
Initiale erzeugen
Mit Hilfe von Initialen verleihen Sie
anspruchsvollen Dokumenten den letzten Schliff.
Texte im
Zeitungslayout wirken professioneller, wenn Sie den ersten
Buchstaben des Fließtextes optisch als Initial hervorheben.
Dazu plazieren Sie den Cursor in dem Absatz, der das
Initialzeichen enthalten soll. Benutzen Sie den Befehl
Format/Absatz, und wählen Sie das Register Initialen aus.
Hier schalten Sie die Option Initialen anzeigen ein. Im ersten
Feld stellen Sie ein, auf wie viele Zeichen sich das Initialformat
auswirken soll. Entsprechend legen Sie unter Zeilen fest, wie hoch
das Initial werden soll. Über das Listenfeld Abstand zum Text
fügen Sie außerdem einen definierten Freiraum hinter
dem Initial ein. Zusätzlich können Sie eine vorhandene
Formatvorlage benutzen, indem Sie beispielsweise im Listenfeld
Zeichenvorlage die Option Initialenzeichen auswählen. Mit OK
legen Sie die Initiale an. Damit dies funktioniert, muß der
Absatz mindestens zwei Zeilen umfassen.
Cookies verbieten
So verhindern Sie, daß
Internet-Server Cookies von Ihrer Festplatte lesen. Beim Surfen
durch das Internet versuchen viele Seiten, Cookies auf Ihrem
Rechner zu speichern. Mit Hilfe dieser kleinen Infodateien kann
der Host bestimmte Informationen später wieder abfragen.
Falls Sie den Online-Keksen skeptisch gegenüberstehen,
verbieten Sie die Übertragung der Cookies in Star-Office.
Benutzen Sie dazu den Befehl Extras/ Optionen/Browser, und wählen
Sie im Dialog das Register Cookies aus. Hier schalten Sie die
Option Ignorieren ein und schließen mit OKab. StarOffice
unterbindet von nun an alle Rückmeldungen von Cookies. Diese
werden zwar auf Ihrem Rechner abgelegt, lassen sich aber nicht
mehr vom Server lesen. Beachten Sie jedoch, daß Cookies in
einigen Fällen zwingend benötigt werden. Beispielsweise
funktionieren Warenkorbsysteme nur mit Cookies. Mit der Option
Übermitteln im Register Cookies schalten Sie die Funktion bei
Bedarf wieder ein.
Individueller Blocksatz
StarOffice erlaubt die individuelle
Ausrichtung der letzten Zeile im Blocksatz.
Texte wirken
optisch oft besser, wenn sie im Blocksatz gesetzt sind (rechts-und
linksbündig). Zum Feintuning bietet
StarOffice an, die
letzte Zeile im Blocksatz für jeden Absatz individuell
auszurichten. Dazu markieren Sie die gewünschten Absätze
im Text. Benutzen Sie den Befehl Format/Absatz, und wählen
Sie im Dialog das Register Ausrichtung. Hier aktivieren Sie die
Option Blocksatz. Im Listenfeld Letzte Zeile legen Sie fest, ob
die Schlußzeile des Absatzes Links, Zentriert oder im
Blocksatz gesetzt werden soll. Die Option Letztes Wort austreiben
dient zusätzlich dazu, ein einzelnes Wort in einer Zeile über
die gesamte Zeile auszudehnen. StarOffice vergrößert
dazu die Abstände zwischen den einzelnen Buchstaben des
Worts. Diese Option funktioniert nur, wenn das einzelne Wort mit
einer Absatzendemarke abgeschlossen wird. Voraussetzung ist
außerdem, daß Sie im Listenfeld Letzte Zeile des
Dialogs Format/Absatz die Option Blocksatz eingestellt haben.
Internet-Cache löschen
Sorgen Sie für mehr
Speicherplatz, indem Sie den Festplatten-Cache leeren.
Wenn Sie
mit dem StarOffice durch das Internet surfen, werden die
besuch-ten Seiten in einem Cache-Speicher auf der Festplatte Ihres
PC abgelegt. Rufen Sie später eine bereits besuchte Web-Seite
erneut auf, verwendet das StarOffice die hier gespeicherten Bilder
und Objekte dieser Seite, anstatt diese nochmals vom Web-Server zu
laden. Dies beschleunigt die Anzeige erheblich. Wird die
Festplatte allerdings zu voll, leeren Sie diesen Speicher, um
wieder mehr Platz zu schaffen. Benutzen Sie dazu im StarOffice die
Befehlsfolge Extras/Optionen/Browser, und wählen Sie im
Dialog das Register bzw. bei Version 5.1 den Ordner Cache aus. Um
die im Cache enthaltenen Daten zu entfernen, klicken Sie auf die
Schaltfläche Löschen neben dem Feld Festplattencache.
Damit leeren Sie das temporäre Verzeichnis für
Internet-Dokumente. Durch eine Änderung des Werts im Feld
kByte passen Sie außerdem die maximale Größe des
Festplatten-Cache wunschgemäß an. Wird dieser Wert
überschritten, löscht das StarOffice automatisch die
ältesten Dateien, die sich im Festplatten-Cache befinden.
Übliche Cache-Größen bewegen sich im Bereich von
fünf bis 20 MByte.
Textrahmen verketten
Durch verknüpfte Textrahmen
erstellen Sie im StarWriter anspruchsvolle Layouts.
Wollen Sie
eine Seite mit Grafik und Text gestalten, kommen Sie am
schnellsten mit Textrahmen zum Ziel. Um den Text fortlaufend
fließen zu lassen, läßt er sich auf mehrere
Rahmen verteilen. Seit der Version 5.0 bietet StarWriter die
Funktion Textverkettung, bei der Sie dem Programm die Reihenfolge
der Textkästen mitteilen und der Text sich automatisch auf
diese Rahmen verteilt. Auf diese Weise wird es erheblich
einfacher, Text- und Bildelemente exakt auszurichten oder den Text
nach einem Textkasten präzise weiterlaufen zu lassen. Um
einen vorhandenen Text auf mehrere Rahmen aufzuteilen, legen Sie
zunächst mit dem Befehl Einfügen/Rahmen einen leeren
Rahmen im Dokument an. Über die Zwischenablage fügen Sie
dort den gewünschten Textbereich ein. Anschließend
legen Sie wie beschrieben einen zweiten Leerrahmen an. Wählen
Sie den Rahmen aus, der den Text enthält, betätigen Sie
die Schaltfläche Verkettung (mit dem Kettensymbol) auf der
Objektleiste, und klicken Sie in den zweiten, noch leeren Rahmen.
Star-Writer verteilt den Text automatisch auf beide Rahmen und
zeigt über eine Hilfslinie an, daß diese verbunden
sind. Entsprechend verknüpfen Sie weitere leere Rahmen mit
dem jeweils letzten Textrahmen einer Kette. Beachten Sie, daß
die Verkettung nur funktioniert, wenn der Zielrahmen leer ist und
noch nicht verkettet wurde. Zum Schluß skalieren Sie die
einzelnen Rahmen auf die gewünschte Größe und
plazieren sie im Dokument. Um eine vorhandene Verkettung wieder
aufzuheben, wählen Sie den Vorgängerrahmen aus und
klicken auf die Schaltfläche Verkettung lösen ganz
rechts in der Objektleiste.
SchulHTML des Bernhard Malinkewitz: