Aus der Reihe - Diese Menschen müssen vorgestellt sein - hier:

Connery, Sean


Abbildung 1 - Sean Connery:

Der schottische Filmschauspieler Sean Connery gelangte durch die Rolle des James Bond zu Weltruhm.

Er verkörperte den britischen Superagenten sechsmal, erstmals 1962 in Terence Youngs 007 jagt Dr. No und nach längerer Pause noch einmal in Sag niemals nie (1982).

The Everett Collection, Inc.

Sean Connery

Nachdem Sean Connery
in den sechziger Jahren
mit der Rolle des britischen
Geheimagenten James Bond
große Popularität erreicht
hatte, setzte er in den
achtziger Jahren seine
Karriere erfolgreich fort.
Ein Höhepunkt in der
zweiten Hälfte seiner
Laufbahn war seine
überzeugende Verkörperung
des William von Baskerville
in Jean-Jacques Annauds
Umberto-Eco-Adaption
Der Name der Rose (1986).

 


 


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Connery, Sean (*1930), britischer Filmschauspieler. Connery stammt aus Edinburgh (Schottland) und ging diversen Tätigkeiten nach, bevor er nach dem Besuch der Edinburgh School of Art als Mitglied der Londoner Musical-Produktion South Pacific (1951) zur Bühne kam. Ab 1956 wirkte er in kleinen Filmrollen mit, 1957 spielte er erstmals in einem Film von Terence Young (Operation Tiger). Seine erste Hauptrolle übernahm er in Herz ohne Hoffnung (1958).


Obwohl er ursprünglich nicht erste Wahl für die Besetzung des britischen Geheimagenten 007, James Bond, war, erhielt er diese Rolle in James Bond – 007 jagt Doktor No (1962, Regie Terence Young, nach dem Roman von Ian Fleming), und wurde in der Folge zur kongenialen Verkörperung des Superagenten. Auch in weiteren James-Bond-Filmen der sechziger Jahre verkörperte er 007: Liebesgrüße aus Moskau (1963), Goldfinger (1964), James Bond 007 – Feuerball (1965) und James Bond 007 – Man lebt nur zweimal (1966). Unter der Regie von Alfred Hitchcock stand er in dem Thriller Marnie (1964) zusammen mit Tippi Hedren vor der Kamera. In Sydney Lumets Ein Haufen toller Hunde (1965) war er als Soldat in einem britischen Militärstraflager zu sehen, der sich gegen den Sadismus seiner Vorgesetzten zur Wehr setzt. An der Seite von Charlotte Rampling spielte er in John Boormans Fantasy-Film Zardoz (1973). Es folgten u. a. Robin und Marian (1975) mit Audrey Hepburn, in dem Connery den Part des alternden Outlaws Robin Hood übernahm, Der erste große Eisenbahnraub (1978) und Terry Gilliams effektvoller Fantasy-Film Time Bandits (1981). 1982 hatte er ein glänzendes Comeback als James Bond in Sag niemals nie; er bestätigte die Auffassung, der überzeugendste aller Bond-Darsteller zu sein.


Connery brillierte 1986 als William von Baskerville in der Umberto-Eco-Verfilmung Der Name der Rose und gewann einen Oscar als bester Nebendarsteller in Brian de Palmas Polizeifilm Die Unbestechlichen (1987). Haupt- und tragende Nebenrollen spielte er außerdem in Highlander - Es kann nur einen geben (1985), Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1988), Highlander II – Die Rückkehr (1990), Die Wiege der Sonne (1993) und Rock – Der Felsen (1996).


Was mich persönlich an S. C. interessierte war seine Herkunft, ich wollte lange Zeit nicht glauben, daß ein solch begnadeter Mime ein ganz einfacher Arbeiter bloß gewesen sein soll.

Nachdem ich den 1. James Bond Film gesehen hatte, war ich völlig überzeugt. Mein Eheweib tat ihres hinzu, das war der Mann des Jahrhunderts. Lediglich Richard Widmark wollte mir nicht aus dem Sinn, ansonsten hatte S. C. alle anderen Akteure überholt, ich bereue es nicht.


Da ist jetzt vor kurzem, wir schreiben die Jahre 2000/01/02, dann auch noch ein Relikt in meine Atmosphäre gedrungen das neben den anderen, die Sie erkennen werden wenn Sie meine Artikel, Serien, Gedichte, Balladen, Romane und die Autobiographie aufmerksam studieren, wie ein beängstigender Scheinrealismus auf mich wirkt. Sean Connery spielte einen Schriftsteller der in überaus armen Verhältnissen arbeitet. Ich habe davon gehört. Ich bin vielleicht gemeint. Denn ich bin Bergmannsrentner und lebe von nichts anderem als von einer kleinen Rente, daß da Armut spielt ist für mich klar. Weiteres habe ich mir nicht berichten lassen, ich muß ja schließlich arbeiten - nicht.


(Diesen Artikel habe ich aus der MS-Encarta 99 entliehen –

Bernhard Malinkewitz)



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