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BM &
BM - Journalismus, Fachverlag
f. Technik +Kunst
u. Werbung
Vorwort
und Einleitung
Die Erde ist eine geplagte Stätte terroristischer Arroganz und Betätigung; das sagte der Dichter und Journalist Boris Michalski seinem Schützling Josef Weiß, einem "Traumarchitekten" und wunderbaren Photographen:
Sie wird geradezu heimgesucht; sagte er weiter, sie blutet unablässig und strahlt dennoch in der schönsten Farbe die möglich ist, gibt uns allen die Kraft zum Überleben!
Jo und Barbara Weiß befinden sich im Auftrage des Verlegers und Schriftstellers, Journalisten und Präsidentenfreundes Boris Michalski, in einem terroristischen Konflikt in Oman. Dort geschehen Zeichen und Wunder so sehr - en masse und zuhauf, daß es Jo auffällt. Josef ist ein ausgebildeter Mann gegen Terroristen, er wurde als Schützling des Verlegers in den U. S. A. von der NSA ausgebildet, von einem uralten Mann der NSA - von John Bull. Seine agitative Zielrichtung ist sein seltsamer "Schwager", ein britischer Milliardär und Philosoph, der gleichzeitig, obwohl er mehr als 175 Milliarden Dollar Privatkapital besitzt, der größte Terrorist des Planeten ist, und der außerdem behauptet, nicht mit "Laura Braaf", Barbis Schwester, verheiratet zu sein. Michalski hat seit langem ein begründetes Interesse den Lord of Brightonus zu stellen, seine Arbeit steht einzig im Zeichen des Kampfes gegen Sir John Bradbury, seit er an der Aufklärung zu dem Doppelmord an die Schauspieler Bernhard Widukind und dessen Ehefrau Mara Lispa wirkt. Die ewige Familie der Bradburys hat etwa schon seit dem Mittelalter, sehr seltsame Kontakte zu übersinnlichen Erscheinungen aus Radon. Der 1. Bradbury der diese Kontakte begründete, hatte auf der Insel Bahrain im Persischen Golf, die Grundlage für den Kontakt gefunden. Er fand, was eigentlich unglaublich scheint, einen mehrpfündigen Radonklumpen, fand festes Radon in einem Aggregatzustand der in dieser Massenordnung eigentlich unmöglich ist. Die endgültige Eroberung dieser Erde durch die "Bradbury-Briten" schien angesagt, sie schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Es kam jedoch etliche Jahrzehnte später nur, in diesem England merkwürdigerweise, zu einem Aufstand gegen König Karl I., Oliver Cromwell sagte sich an. Dieser Cromwell war kein Zufall gegen den schon starken Clan derer der Bradburys, er befahl die "Ironnoses" ins Leben, den späteren Offiziersclub der sog. "Alten Kameraden". Die Gruppierung ist; was so mancher Premier haßte, seit vielen hunderten von Jahren die absolute Jägerschaft gegen John Bradbury. Josef Weiß, der geniale deutsche Architekt und heimliche Geheimdienstler, ist also von Boris Michalski in einen Konflikt geschickt worden den seine Frau Barbi Weiß reportieren soll. Die "Alten Kameraden" lenken logistisch die Schritte der beiden, wenn auch hauptsächlich die des Josef Weiß. Harte Kämpfe, heiße Liebesszenen, intrigante Bespitzelungen und geheimnisvoller Terror sind die Begleiter Josefs. Ein hoher Offizier der GSG9, er wird von Michalski protegiert, hat Teile seines Stammpersonals in den Omankonflikt gehen lassen müssen. 10 deutsche Terroristenjäger nehmen in Oman an den Kämpfen teil. Hartmut Stiller heißt der Offizier, und er selbst kämpft - die Pistole in der Faust, am achten August neunzehnhundertvierundneunzig, in der deutschen Kleinstadt Düren, einen Überfall gegen eine Bundeswehrkaserne nieder. Härtest geht die Terrorabwehr zur Sache. In diesem Umfeld geschehen dann schließlich, dem heutigen harten Leben analoge Abenteuer. Abenteuer, die vielfache Verstrickung von Lust und Saat, von ewiger Politik und Krieg, von wirklich treuer, tragischer lesbischer Liebe, und - von Josefs lesbischer Ehefrau Barbi zeigen. Josefs Vater Hubert ist schwul, sein treuer Freund war Bernhard Widukind, Josefs Mutter ist völlig heterogen, sie heißt Maria und liebt Hubert den Schwulen abgöttisch.
Hubert weiß von Marias Wunsch nach einem eigenen Kind, will ihn von einem anständigen Menschen erfüllt sehen, seine Kontakte zu Professor A. Baudorf münden in ein Einverständnis zu einer Kohabitation mit Maria, Josef wird gezeugt. Das alles weiß Jo nicht, er glaubt natürlich felsenfest Hubert sei sein Vater. Der Vater seiner Ehefrau Barbi, Gesinus Braaf, ist ebenfalls ein honoriger Professor, er kennt zudem A. Baudorf gut.
Die beiden planen '18 Jahre' nach der Zeugung Josefs, die Tochter des Gesinus Braaf, Barbara Braaf, in eine Ehe, mit Jo Weiß hineinzubringen. Ihr Plan gelingt. Sie planen jedoch noch viel mehr, ihre starke Bindung an die "Alten Kameraden" macht sie zu erfolgreichen Feinden des Sir John Bradbury Lord of Brightonus. Denn ihre Kenntnis der Struktur der "intelligenten Radon-Kokain-Droge", hilft den "Alten Kameraden" immens. Harald Trinkhans ist ein wissenschaftlich orientierter, hochgradig fähiger deutscher Akademiker-General, er ist aus sehr gutem Hause. Seine Familie besteht nur aus Akademikern. Er selbst ist der Vetter eines Molekularbiologen der väterlicherseits als Sohn seines Onkels den selben Namen trägt wie er selbst. Das gibt gerade auch bei der gesetzlichen Handhabung einer neuen Waffe, die der General erfunden hat, die aber von seinem Vetter, dem Molekularbiologen in dessen kleiner Firma, in den dortigen Produktionsanlagen für Chemobiologie gewartet wird etc., große Täuschungsfähigkeit, diese Waffe; sie ist in ihrem Wesen mehr ein Gerät, gegen internationale Beobachtung;; sie steht für die Deutschen, außerdem, auf dem Index, durchzusetzen. Das Gerät orientiert sich in Teilen seiner Struktur an der intelligenten Droge des Sir John Bradbury, der will die Waffe haben, koste es was es wolle, und er will außerdem den General.
Bernhard Malinkewitz
BM & BM - Journalismus, -!
Der Gesamtroman ist ein umfangreiches Spezial Werk, das in historischen Umgebungen spielt und auch über Parabeln und Metaphern in die Wahrheit geht, es hat 45 Kapitel. Das sind demnach 45 Bücher - oder? - In der Version des hier nun vorliegenden Buches, sind alle diese Bücher in einer kleinen Voranzeige eingebracht und anzulesen.
Erklärungen und © Copyright 5 Copyright
Hier spreche ich - der Autor: 10
Süßer Wein 26
Seltsame Kommandosprache 51
Sonntagsblatt 'Monday' 71
Pfade 87
Merlin und Raver 99
Mirage am Nil 113
Der Ring des Ivan Broszap 134
Kontinentale Brüderschaften 147
Nango 158
Washington DC - 27. 07. 94, 08:05 h 175
Ja ja - Josi in Tunis denkt weiter 183
Laura 194
Friedel Brandt sucht 238
Josef denkt noch immer 249
Boris ist Dichter 255
Anruf von Harald Trinkhans 260
Jo's Gedanken leben 263
Laurensberg, Gasthaus Zupan 310
Brighton 318
Erstwirth & Co. 324
Drogenintelligenz und Jo's Konter 331
Düren - Kasernengesang 349
Shiva liegt südlich 355
Stiller geht's nicht 376
Jo's Holzbankgedanken 383
Exkursionen 397
Shiva im Visier 411
Numerische Daten für Fleisch und Blut 436
Harry Willingham 457
Vertrauenstest 480
Oberkellner 515
Jo fährt nach Shiva 521
Liebesverlangen 538
Guldental 554
Die Pläne des Lords 568
Lord of riches and power 583
Kalkulierte Schwester 600
NOK 609
Silverplast, Belgien 611
Duell 620
Vorschauwerbung für SdSiL 653
Inhalt des Anhangs 655
Anhang zu S(00)Rabenschwester 1
S(01)Jupp sieht rot - folgt: 2
S(01)Jupp sieht rot 3
S(02)Haarspaltung - folgt: 5
(02)Haarspaltung 6
S-B-(03)Gedanken, Gedanken - folgt: 8
S-B-(03)Gedanken, Gedanken. 9
SB(04)Boris Michalski - folgt: 11
SB(04)Boris Michalski 12
SB(05)Richter & Branca gegen Boris - folgt: 14
SB(05)Richter und Branca gegen Boris 15
S(06)Rabenface-Vokabel - folgt: 17
S(06)Rabenface-Vokabel 18
S(07)Leid - folgt: 20
S(07)Leid 21
SOS(08)Terroristenattacke - folgt: 23
SOS(08)Terroristenattacke 24
SOS(09)Anarchie ohne Anarchisten - folgt: 26
SOS(09)Anarchie ohne Anarchisten 27
SB(10)Zupan - ein Nachname oder? - -folgt: 29
SB(10)Zupan - ein Nachnahme oder? 30
S(11)Zettel von Barbi - folgt: 32
S(11)Zettel von Barbi 33
SOS(12)Angriff - folgt: 35
SOS(12) Angriff 36
SOS(13)Das Gesetz - folgt: 38
SOS(13)Das Gesetz 39
S(14)Toilettenschlüssel - folgt: 41
S(14) Toilettenschlüssel 42
SB(15)Minderjährige Sexistin - folgt: 44
SB(15) Minderjährige Sexistin 45
SB(16)Aktuelles von Michalski - folgt: 47
SB(16) Aktuelles von Michalski 48
S(17)Kellerbarbi - folgt: 50
S(17) Kellerbarbi 51
SOS(18)Spook - folgt: 53
SOS(18) Spook 54
SB(19)Nachbarsgarten - folgt: 56
SB(19) Nachbarsgarten 57
S(20)Barbara - folgt: 59
S(20) Barbara 60
SOS(21)Stille Einzelkämpfer - folgt: 62
SOS(21) Stille Einzelkämpfer 63
SB(22)Michalskis Naßrasierer - folgt: 65
SB(22) Michalskis Naßrasierer 66
S(23)Barbara masturbiert - folgt: 68
S(23) Barbara masturbiert 69
SOS(24)Pickelig hat Masern - folgt: 71
SOS(24)Pickelig hat Masern 72
S(25)Frau Weiß in Sorgen - folgt: 74
S(25) Frau Weiß in Sorgen 75
SB(26)Die Wüllenweber - folgt: 77
SB(26)Die Wüllenweber 78
S(27)Der Jugoslawe - folgt: 80
S(27)Der Jugoslawe 81
S(28)Evelyn entdeckt sich selber - folgt: 83
S(28) Evelyn entdeckt sich selbst 84
S(29)Intelligente Barbi - folgt: 86
S(29) Intelligente Barbi 87
SB(30)Extra Einkäufe - folgt: 89
SB(30)Extra Einkäufe 90
SOS(31)Heiß war der Abend - folgt: 92
SOS(31)Heiß war der Abend 93
S(32)Lesbenliebe politisch gefährdet - folgt: 95
S(32)Lesbenliebe politisch gefährdet 96
S(33)In der Halle - folgt: 98
S(33)In der Halle 99
SOS(34)Panzerfahrer tot - folgt: 101
SOS(34) Panzerfahrer tot 102
SB(35)Michalski fährt - folgt: 104
SB(35) Michalski fährt 105
SOS(36)Panzerfaust - folgt: 107
SOS(36)Panzerfaust 108
S(37)Major in Not - folgt: 110
S(37)Major in Not 111
SB(38)Arztzimmer - folgt: 113
SB(38)Arztzimmer 114
S(39)Rednerpulte - folgt: 116
S(39)Rednerpulte 117
SOS(40)Terrorintermezzo - folgt: 119
SOS(40)Terrorintermezzo 120
S(41)Erstwirth funkt - folgt: 122
S(41)Erstwirth funkt 123
SB(42)Toter Schatten und Garage - folgt: 125
SB(42)Toter Schatten und Garage 126
SOS(43)AH-64 Apache - folgt: 128
SOS(43)AH-64 Apache 129
Geheimsache des Autors dieses Buches 131
Worte zum Fehlen des Kapitels SB(44) - folgen: Hier will ein Spezialbuch erscheinen, ein Buch das sich wie ein Lösungsheft bei Klausuren lesen lassen will, d. h. hier wird eine akademische Ausarbeitung diverser Spezifikationen vorgelegt werden ... 131
BM(44)Geheimsache B. M. & B. M. -1 132
SJB(45)Ratssitzung in Brighton - folgt: 133
Die Voranzeige des John Bradbury-Teils folgt, die hier nun ablaufenden Geschehen sind jetzt nur noch von John Bradbury direkt hergeleitet und analog gestaltet, dementsprechend also - zu erkennen: 133
SJB(45)Ratssitzung in Brighton 134
Lieber Leser, 136
Inhaltsverzeichnis
Beinahe drei volle, harte Sommermonate lang, hatten sie, teilweise jedoch auch als Mann und Frau, in überhitzten, überaus höllisch warmen afrikanischen u. /o. vorasiatisch arabischen Räumen, ganz enorm gefährliche - kalte, aber ebenso auch sehr sehr hitzige Abenteuer überstanden. Aus einem heißen, sehr eisenhaltigen Krieg, der als ein elender Revolutionskrieg, in einem Ölland, einem reichen 'Märchen Sultanat', geführt wurde, sind sie schließlich einer ungeheuerlichen Einladung gefolgt. Sind sie, aus journalistischer Perspektive her gesehen, in ein gewagtes Unternehmen verzogen. In ein Kommando, das sie ärger gefährden sollte, als alle Kriegsgefahr in Oman, dort waren sie allerdings auch in einem seltsamen Schutz gelegen, da war nämlich das sehr nahe Bahrain und diverse ihm inne wohnende Macht, in absolut 'verkommen pervertierter' Art, eine unglaublich hohe Sicherheit für sie gewesen. Nach argen zwei Wochen jedenfalls; hatte er gedacht, pausenlosen und auch widersinnig verlustreichen Revolutionskämpfen in jenem schönen Emirat oder besser Sultanat Oman, an welchen sie teilweise auch direkt, und zwar unter jeweilig beständigem Einsatz ihrer sowieso permanent geforderten und möglicherweise auch ewigen biologischen Leben, teilnehmen mußten, sind sie dann also endlich, wie sie glaubten, dem Krieg entronnen.
Bernhard
Malinkewitz ist heute - im Jahre 1999, noch immer 53 Jahre jung, er
lebt alleine, ist ein munterer Junggeselle und dem Leben nicht
abhold. Er kocht gerne und mag die Damen. Da hatte es einmal Männer
gegeben die von ihm gesagt hatten, der - ist ein Mann!
Sind sie allerdings, in das Ausweichdomizil der Anführer der Revolutionäre verzogen. Sind sie in die Oase Shiva geflogen: Shiva; so hatte er, der männliche Teil, dieser Zweierbeziehung gedacht, in der Salzwüste 'Djerid' - in Tunesien gelegen. Ja - sind sie; so denkt er auch aktuell, zu den weltlich, militärischen Führern, einer - scheinbar religiös motivierten Revolution geflogen, die dort in Shiva wie als seien sie ungeschlagen, nun sogar erst recht nach jenem so begehrenswerten absolut ewigen Ruhm lechzten. Aufatmend eigentlich; denkt er, erleichtert also, sind sie in eine ruhigere Gegend gekommen. Sind sie - zunächst, in eine, scheinbar nur ruhigere Gegend gekommen; grinst er wie als sei er traurig, sie hatten ja doch auch geahnt, daß sie nicht völlig schwerelos sein würden, daß es dort im fernen Tunesien nicht unbedingt leicht für sie werden mußte. Aber sie hatten, aus diversen logischen Erkenntnissen begründet, doch auch gehofft, wagten sich darum in die Oase, wollten den fähigsten Bericht über Gewaltverbrecher, den die Erde jemals gesehen hatte. Sie kamen also und wie es aussah in ein Gebiet das sie für elend erlittene Härte und für vielfach maßlos durchlebter Mühe, jetzt endlich vielleicht auch einmal ein wenig verwöhnen mochte: "Du hast den englischen Journalisten in deinem Gewissen, bist nicht bei der Sache, dein Verhalten, unseren Gastgebern gegenüber, ist einfach ein Affront. Das hatte dergestalt seine ewige Liebe zu ihm gesagt, zu der Zeit zumal - zu ihm gesagt, als das erste feuchtfröhliche Gespräch, gleich am zweiten Tage ihres Aufenthaltes in der Oase Shiva, da in jenem ewigen 'Djerid/Tunesien', seinen Verlauf genommen hatte. Das Gespräch, und tatsächlich weiß Gott nicht nur dieses Gespräch; dachte er, es war tatsächlich gerade auch der Sprache wegen von spezifischer Relevanz gewesen. Wenn auch nicht gleich oder sofort, jeder - geahnt hatte, daß ab hier, ab dieser Momente, für den Aufmerksamen zumal, 'die - Sprache' sogar schon eklatant relevant, ein überaus ungeheuerlicher Punkt in ihrer beider Wirken war. Das Gespräch jedenfalls; so wußte er sich hier, zu erinnern, es mußte von ihnen auch darum hauptsächlich, in der englischen Sprache geführt werden, weil ihre äußerst merkwürdigen Gesprächspartner allesamt, lediglich englisch nur sprechen konnten. Er war jedoch vorsichtig gewesen, ihre Gastgeber sollten oder mußten sie zwar verbal verstehen, mußten sogar den Eindruck gewinnen, den sie ihnen oktroyieren wollten, aber - das war's dann auch schon. Darüber hinaus durften diese Verbrecher keineswegs involviert sein oder werden, nicht von ihnen, nicht von ihren Erkenntnissen und Absichten. Mühsam nur, äußerst mühsam ist es gelungen, die Contenance zu wahren, ja - sie hatten auch Glück gehabt. Da wurde dann jedenfalls enorm parliert.
Da wurde bald so sehr angeberisch verbalisiert, daß die Heide wackelte, da wurde so überaus elende deutlich geprahlt und schönfärberisch getan, daß einem schlecht hätte werden können. Und; lächelte er leicht hämisch, obwohl fast alles, zumal dann, wenn man penibel genau hinhörte, irgendwie auch Fehlerhaft war, ließen sie nicht ab, sich in Gestalten zu produzieren, die das wahre Grauen wachrufen konnten. Da wurde einige Male sogar wegen manches Fehlers, zuviel getrunken und auch zu viel gelacht.
An der Pointe eines jener seltsamen, von ihnen prahlerisch verballhornten 'wits1', zum besten gegeben natürlich; lächelte er ironisch, anläßlich ewig anhaltender 'jokestreams2', hatte 'seine ewige Liebe' dann irgendwann, nachdem die Gastgeber jenen britischen Journalisten getötet hatten, etwas, offenbar Erwähnenswertes an ihm bemerkt. Sie hatte offenbar tatsächlich, eine seltsam fühlbare, angebliche Steifheit bei ihm festgestellt: Tja(!); so ungefähr mußte es sicher für alle Beteiligten ausschauen, er hatte tatsächlich nicht lachen können. Gar nicht(!): -Der Tote, mein Guter; so war sie dann fortgefahren, der nimmt dir die Courage, er nimmt dir damit höchstwahrscheinlich für meine Situation auch deine ewig gute Laune, nimmt dir sogar präventiv eine Laune weg, die du nachher unbedingt benötigst, um völlig streßfrei zu sein! Das glaube ich kaum; hatte er lächelnd, ganz leise, in Deutsch flüsternd, geantwortet, denn erstens Liebling, war der Brite ein guter Mann, insofern alleine ist meine Laune schon berechtigt und angebracht. Sie zeigt außerdem aber meine Ehrlichkeit, meine Ungefährlichkeit also. Überrascht hatte sie in seine Augen geblickt. Zweitens; hatte er darum gelächelt, war der Mann, wie ich genau weiß, vom Geheimdienst. Dort war er dann; so hatte er geguckt, zudem und drittens, vom ewigen MI6. Und - 'last but never at the least darling'; hatte er etwas später auch mitleidig, wie müde jedoch ins Englische zurückwechselnd geseufzt, diese Witze, oh Holde, die du da meintest, die dir, nicht mir wie du hier offenbar wem glauben machen willst, womöglich zu schaffen machen, und die in ihren jeweiligen Kernen wahrscheinlich codierte Informationen enthalten, codierte Informationen, die zumal von uns nur dann zu knacken sind; ganz leise waren seine Worte nur zu hören, aber sie waren zu hören, wenn wir in unseren Gemütern von Wohlsinn temperiert werden, vom ureigenen Wohlsinn erwärmt sind, deren Codierung von uns also wohlgelaunt nur zu erhaschen ist, diese Witze, mein rötlicher Star; hatte er gelächelt, die sind nach meiner Denkkultur jedoch einfach zu primitiv. Sie sind zu primitiv, als daß ihr Code tatsächlich 'nur' mit angenehmem Wohlsinn geknackt werden könnte. Ich bin davon überzeugt. Der Kern ist schier überall von sich ähnelnder Art, sie sind einfach zu simpel; glaube es mir, als daß wir 'nur' mit guter Laune ihre, für uns wichtige, Lösung herbeiführen könnten, das etwa sogar noch darum; hatte er gegrinst, weil sie ansonsten gar nicht erst in der richtigen 'Formatierung' erzählt werden könnten. Diese Witze sind zu brutal Liebling, sie sind zu dumm, als daß ich sowieso über sie lachen könnte, das weiß man doch. Erstaunt hatte sie ihn angesehen, sehr erstaunt. Ihnen fehlt, zumal nach meinem Denken, wirklich jeglicher akademische Stil. Also bitte, beruhige dich bloß.
Du wirst nämlich ganz sicher am Ende, davon bin ich zu 100 % überzeugt, doch noch bekommen können, was du suchst, was du aus ihnen haben willst.
Bernhard Malinkewitz
hatte in dieser Zeit, erste, praktische Überlegungen sich als
Schriftsteller zu realisieren.
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Bernhard
Malinkewitz
wollte den "schwarzen
Erdteil" und
Kleinasien
unbedingt in seinem
großen Antiterrorroman
in
einer Art Hauptrollenfunktion
integrieren, BM war
Bergmann,
es ist gelungen.
Doch; hatte er
gesagt, glaube mir, ich bin da schon jetzt ziemlich sicher. Außerdem
aber; so hatte er, nun auch noch nonchalant lächelnd, gesagt,
außerdem braucht unser Boris Michalski die Informationen die du
meinst. Und zum dritten, mein Schatz, zum dritten gibt es da eine
innere Haltung bei mir, die ich letztlich nicht alleine zu
verantworten habe. Da ist, wie du selbst teilweise ja wohl weißt,
etwas sehr Seltsames wirksam. Etwas von dem du zwar nur bedingt
weißt, von dem du jedoch zumindest soviel weißt, daß
du schon erkennen konntest, daß da etwas Merkwürdiges
wirksam ist.
Das ist äußerst gefährlich.
Ich selbst, ich möchte darum eigentlich auch nur höchst ungern ausprobieren wollen wie die Reaktion ist, wenn ich gegen meine direkte, ureigene, genetische Konditionierung verstoße! - Na; sagte sie leise und ihr bestes Lächeln ging in die illustre, gesprächig schwatzende Runde, dann bin ich aber einmal gespannt darauf wie du es anstellen willst dem harten Generalleutnant Waco die Würmer aus der Nase zu ziehen. Oder dem General, der so sehr gebildet ist oder jenem dunklen Typen dort. Ihre Hand machte eine schnelle Bewegung, unmerklich hatte sie auf einen uniformierten, bärtigen Araber gewiesen, auf einen primitiven Lumpen, einem hasardierenden Schwätzer, auf einen Typen, der sein 'Englisch', geradezu wie ein wahnsinniger Fremder handhabte. Er hatte es gesehen, wußte jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht allzuviel von dem Angeber. Sie hatte dennoch seine Blicke registriert, war zufrieden gestellt fortgefahren: Bin tatsächlich sehr gespannt, mein Junge, wie es dir gelingen wird Männer wie Robert Duncan oder General Manier Forward auszuloten? Ich glaube nämlich du wirst es da sehr schwer haben mein Bester! Seine Miene zeigte ihr nun, daß sie sich taktisch offenbar geschickt genug verhielt, er murmelte noch einige belanglose Dinge, sie nickte freundlich und er schüttelte sein weises Haupt, dann zog es sie bald in den Kreis der, in diesem großen Zelt, feiernden Revolutionäre des Satans oder des Rabengesichts.
Einen 'Golden Ginger' hätte ich gern'; hatte er gelächelt, und dann hatte er dem fragend schauenden Barmixer noch folgendes gesagt: Die Drinkart, mein Junge, paß auf, sie liest sich präzise so: Da kommt nun das Rezept meines Lieblingsdrinks auf dich zu. Es handelt sich um einen recht bekannten Longdrink, um einen Longdrink, der angenehm lecker, fruchtig gut schmeckt, der gerade darum auch, sehr gerne im ewigen Sommer gereicht wird. Seine inhaltliche Gesamtmenge beträgt zudem ganz genau - 23, 0 cl; er mußte wohl etwas säuerlich ausgesehen haben, der Barkeeper hatte nämlich eine Regung gehabt, das aber sollte er besser nicht, denn hier ging es lediglich um einen Drink, die ewige Alkoholmenge bei diesem Getränk ist nicht zu ermitteln; hatte er darum hart gesagt, sie beträgt nämlich - 0, 0 cl, der Geschmack ist tatsächlich - lieblich/süß, und wenn sie nun auch noch etwas weiter aufpassen mögen, er hatte bemerkt, daß der 'Keeper' ängstlich seinen Barbestand gemustert hatte, dann erfahren sie im folgenden von mir die Zutaten, die sie, der sie ja ein Fachmann sind - benötigen, die ich aber längst schon bei ihnen gesehen habe, sie nehmen nämlich:
4 cl Ananassaft
4 cl Orangensaft
15 cl Ginger Ale
und; hatte er gegrinst, bereiten sie diesen Drink bitte nach meiner Anweisung zu: Die Säfte werden nämlich zusammen mit Eis in einem ihrer wirklich sehr schönen Longdrinkgläser verrührt, und anschließend mit Ginger-Ale aufgefüllt. Das wäre es dann für diesen Drink auch schon gewesen. Schmunzelnd hatte er sich umgeschaut, gern' hatte er gesehen, daß Robert Duncan an sie herangetreten war, wirklich angenehm wirkend, so hatte er daraufhin dem Barkeeper empfohlen, daß dieser doch bitte noch zwei Drinks herstellen solle, einen für seine Ehefrau und noch einen für den General. Allzuwarm bloß, mochte er nämlich nun die Chance ergreifen, ihr - zu zeigen, wie er mit diesen Kerlen umzugehen verstünde, zumal jetzt auch noch Gelegenheit war, den Obersten aller Rädelsführer vorzuführen(?). Das Alkohol im Spiele war, das hatte er nicht vergegenwärtigt, hatte er nicht gezeigt. Der Barmann hörte ohne jede entsprechende Ahnung, jedoch voll von seltenem ehrfürchtigen Staunen über seine Fachkenntnisse, seine flüssigen, wie geschmiert nun erfolgenden Rezepterklärungen und analogen weiteren -anweisungen, zumal als er wie bei einem Rezept, in einer selten amüsanten Art des Telegrammstils, gekonnt zu sagen verstand, das etwa auch darum, weil er tief in sich verborgen, präzise wußte, daß dem Mohammedaner hinter dem Tresen, angst und bange war. Name: Heartbreaker! -So sprudelte es aus ihm hinaus. Drinkart: Longdrink!
Geschmack: -erfrischend!
Servierzeit: -für jede Tages- und Jahreszeit geeignet!
Gesamtmenge: 17, 0 cl!
Alkoholmenge: 2, 2 cl ~ 13 Vol. %!
Zutaten: 2 cl Cherry Brandy; 3 cl Rum (braun); 6 cl Ananassaft; 6 cl Orangensaft!
Zubereitung: Alle Zutaten im Shaker mit Eis schütteln und in ein Longdrinkglas mit Eiswürfeln seihen. Dann bitte, mit einer ? Ananasscheibe sowie einer edlen Cocktailkirsche servieren.
Diesen Drink reichen sie dann bitte der Dame; lächelnd hatte er sein Herzstück angeschaut, sie war perplex. Und den folgenden Drink machen sie dann bitte für Herrn Duncan; milde gestimmt hatte er erkennen können, daß der Barkeeper etwas heller unter seiner dunklen Gesichtshaut geworden war, daß dessen Blick etwas flackerte.
Name:
Blue Lagoon; hatte er nichtsdestotrotz hart gesagt, härter als in gutem Ton befindlich.
Drinkart: Longdrink!
Geschmack: fruchtig bis lieblich/süß!
Servierzeit: Na, wann wohl?!
Gesamtmenge: 21.5 cl!
Alkoholmenge: 2.3 cl ~ 11 Vol. %!
Erwartungsvoll hatte der Barmann den Bleistift gehalten, flüssig flitzte seine schreibende Hand über den Notizblock: Die Zutaten - bitte; hatte er spannend gesagt, und es hatte ihn gefreut, daß alle Anwesenden 'herübergeschaut' hatten, und daß ihre seltsamen Beifallsblicke erkennbar ihm gegolten hatten:
1 Teelöffel Zitronensaft!
2 cl Curaçao blue!
4 cl Wodka!
15 cl Zitronenlimonade!
Die Zubereitung - bitte:
Wodka, Curaçao und Zitronensaft im Longdrinkglas mit Eiswürfeln verrühren. Mit Limonade auffüllen und nochmals kurz umrühren. Mit Zitronenscheibe servieren.
Von ganz einfacher afrikanischer Kultur, bis hin zu ganz seltenen, ja geradezu exorbitanten Erlebnissen, an überaus tiefen 'Brunnen' und sehr langen 'Winden', aber tatsächlich auch unter Schatten und Stimmung machenden, hohen und beeindruckenden Palmen jener spezifisch großen Oase der tunesischen Gegend um Tozeur, in jenem nahe bei Tozeur gelegenen angrenzenden Oasengebiet des ewigen nordafrikanischen Tunesien, also auch da, 'malten' sie ihre sowieso beständig anstrengenden Erlebnisse, nunmehr allerdings auch noch, in direktem, ganz elende nahem, erfolgreicher gegen sie persönlich gerichteten, weitaus heißeren, gefährlicheren Sand, als jemals vordem.
Denn, ihre jeweiligen biologischen Leben, die waren von einem in der Oase 'Shiva' erst, wenn auch nachdefinierten und seltsamen Zeitpunkt an, in wahrer, erbärmlich hinterlistiger und akuter Bedrohung, für immer und ewig ausgelöscht zu werden. Das wußte er genau. Denn sie beide mußten, nachdem sie filmend, schreibend und kämpfend, in jenem heißen ÖlSultanat an der Südostküste der arabischen Halbinsel, arg 'teuflische', ja geradezu dreiste, 'dämonische Mächte' besiegt und überlebt hatten, jetzt noch einmal ähnliche Gewalten berichtigen. In dieser Gegend des ewigen Salzes und der vielen kleinen Oasen waren sie jedoch zu Anfang, in einer, was ihren persönlichen Schutz anbelangte, relativ hohen Sicherheit eingebettet, zudem waren sie gelegentlich; wie sie es 'lange auch und beständig' geglaubt hatten, in der angenehmen Offiziersatmosphäre merkwürdig bärtiger Revolutionsführer zu sehen. Eine der schönsten Oasen der ganzen Gegend war von dem Zeitpunkt des Gesprächs an, zumindest für einige, wenige Wochen, ihr warmes und fröhliches3 Versteck.
Sie arbeiteten und lebten in dieser sehr schönen Oase zwar teilweise auch, als seien sie dort bloß zwischengelandet, jedoch war es da trotzdem wie ewig schön. Da nahmen ihnen dann auch die warmen Gedanken an die Heimat, kaum noch etwas von der: Ach doch, sosehr milden und erquickenden Ansicht(!). Wie gute Kollegen, die hauptsächlich, sich dabei jedoch beständig der Verantwortung ihrer Partnerschaft, auch auf der Basis der Ehe, in der sie beide verbunden waren, stark bewußt, unbemerkt geheimnisvoll aktiv waren, so auch, so erfüllten sie 'ihren', alles in allem sogar, bei weitem umfassenderen - 'gegenrevolutionären Auftrag'.
Einen Auftrag der das letzte Wohl des Planeten Erde im Auge hatte.
Stärker gewichtig also war ihr Job, als der Auftrag der Führungsrevolutionäre, tatsächlich zu sehen oder zu werten war, und zwar auch in dieser Oase. In einer Oase, die außerdem wirklich, als eine phantastische, aber richtige Augenweide, geschmacklich zumal, süßer war, als süßester Wein, süßer war, als 'der absolut süßeste' Most.
Das; hatte er oftmals gelächelt, generell und überhaupt.
Aber dennoch(?):
-Sie hatten anstrengend in ihr gearbeitet.
Hatten in ihr, nicht nur einfach in den Tag gelebt.
Nicht nur, etwa - in ihm herumgelegen.
Nein, das ganz sicher nicht.
Sie waren dort, in diesem Klima, das im Prinzip, für sie beide, doch auch immer noch spürbar eisenhaltig war, wirklich recht aktiv gewesen(-!).
Da waren schließlich nicht bloß die aktuellen Geschehen 'vor Ort' - durchschlagende, Krisen und Ungemach verursachende, Umstände gewesen, nein nein ...? -Da gab es daneben; dachte er, noch einige andere Schauplätze terroristischer Betätigung. Da gab es tatsächlich noch andere, von Sir John Bradbury, dem Lord of Brightonus inszenierte Kriege und Attentate oder Kommandos. Vorkommnisse, zu welchen sie - auch hier in dieser Krise; so hatte er gedacht, in einer selten seltsamen Beziehung gestanden waren. Da gab es in Europa zum Beispiel den arg bösen Kriegsfall Jugoslawien; dachte er traurig, dort war offenbar in üblen Geschehen, die beste Freundin seiner Frau zu Hause. Dort waren so sehr grausame Vorkommen zu vermelden, daß sie von Mariana Redlik aus Belgrad, direkt hierher telefoniert worden sind. Seltsam war der 'Graben' dort im fernen Jugoslawien ganz sicher. Mariana hatte tiefe Unsicherheit in ihm geweckt, als sie zuletzt mit seiner Gefährtin ein schier unheimliches Gespräch zu absolvieren verstanden hatte. Ein ekelhaftes Gespräch, das er, vielleicht nicht einmal zufällig bloß, mitanhören hatte müssen.
Achtundzwanzig Lebensjahre brachte er, der männliche Part, dieser seltsamen, vielleicht doch auch recht ungewöhnlichen Ehegemeinschaft, in jene an sich auch merkwürdige Partnerschaft ein.
Sie - brachte dreißig Jahre hinzu.
Außerdem hatte sie merkwürdige Besonderheiten in ihrem Sexualbedarf.
Er wußte das überhaupt nicht.
Er war statt dessen ein angenehm ausschauender, aktiver junger Mann, der - seine Frau liebte.
Der eine Frau liebte, die ihn betrog.
Die ihn elende betrügen mußte, und zwar weil ihre unglückliche Veranlagung sie einfach dazu zwang. ... (Auszugsende) :
Dieses
Buch ist umfangreich und stark.
Wer mit Interesse seine diversen
Beschreibungen gelesen und
erkannt hat, darf sich mit mir anlegen, ich brenne darauf ...
1„wit“ ist englisch, heißt auch - intellektueller, geistreicher - Witz -?
2„jokestreams“ ist englisch, heißt bei mir: „Spaßperiode“.
3„fröhlich“ steht darum in Anführungszeichen, weil es kaum wirklich fröhlich gewesen war.